Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben das Derby gegen den TV Oyten deutlich mit 29:22 (15:9) für sich entschieden und dabei ein noch klareres Ergebnis verpasst.
Tatsächlich hatte sein Team die Begegnung bis zu diesem Zeitpunkt nach Belieben dominiert, bereits nach sieben Minuten eine 5:1-Führung herausgeworfen. Beim 15:9 zur Pause war die Vorentscheidung gefallen. Allerdings: "Die Verwertung unserer klaren Chancen hat teilweise zu wünschen übrig gelassen", musste Lewicki feststellen. Die Gäste konnten sich bei ihren beiden guten Torhüterinnen Insa Janßen und Romina Kahler bedanken, dass das Ergebnis am Ende nicht noch deutlicher ausfiel, erwies sich die Abwehr des TVO doch als wenig sattelfest. Ganz anders die Defensive der Grün-Weißen: "Wir haben bis 15 Minuten vor dem Ende nur 13 Gegentreffer zugelassen. Das ist ein toller Wert", lobte der Werder-Coach. Allerdings präsentierte sich der Angriff der Gäste auch erschreckend ideen- und konzeptlos. Am meisten Gefahr ging noch von Einzelaktionen im Rückraum aus.
Der SV Werder beeindruckte dagegen erneut mit Spielfreude und temporeichen Aktionen. "Wir haben von Beginn an gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten", freute sich Lewicki über den ungefährdeten Erfolg und den Siegeswillen seiner Spielerinnen, die ihr Punktekonto auf nunmehr 21:3 Zähler schraubten und damit die Tabellenführung vor der TSG Wismar (18:2), der HSG Kropp-Tetenhusen und dem VfL Oldenburg 2 (beide 18:4) verteidigten.
Nun erwartet die Grün-Weißen ein spielfreies Wochenende (die Partie beim Berliner TSC wurde bereits am 1. November gespielt), ehe zum letzten Spiel des Jahres 2014 Zweitligaabsteiger TSV Nord Harrislee in die Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße kommt (Samstag, 13.12.2014, 18.30 Uhr).
Für den SV Werder spielten gegen Oyten: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Rabea Neßlage (7/2), Julia Lupke (6), Joseffa Baumann (4), Marilena Niemann (4), Jennifer Börsen (2), Marie-Christin Kaiser (2), Nele Osterthun (2), Britta Neumann (1), Julia-Marina Schnell (1/1), Katrin Friedrich, Leonie Schulte, Rebekka Otto