Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben die erste Aufgabe des Jahres souverän gelöst und den SV Henstedt-Ulzburg in eigener Halle mit 30:26 (15:12) bezwungen.
Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben die erste Aufgabe des Jahres souverän gelöst und den SV Henstedt-Ulzburg in eigener Halle mit 30:26 (15:12) bezwungen.
Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben die erste Aufgabe des Jahres erfolgreich gelöst und den SV Henstedt-Ulzburg in eigener Halle mit 30:26 (15:12) bezwungen.
Werder-Trainer Radek Lewicki war nach dem Abpfiff mit dem Auftakt zufrieden: "Henstedt-Ulzburg war der ideale Gegner. Wir wurden gleich zu Beginn gefordert, konnten uns aber erlauben, noch nicht bei 100 Prozent unserer Leistungsfähigkeit zu sein, ohne dass der Sieg in Gefahr geriet." Tatsächlich mussten sich die Grün-Weißen nach der vierwöchigen Punktspiel-Pause erst wieder finden, so dass die hoch motivierten und kampfstarken Gäste, die unbedingt die empfindliche Hinspiel-Schlappe (16:30) vergessen machen wollten, das Spiel bis zum 11:11 in der 23. Minute offen gestalten konnten. Ein erster Zwischenspurt verschaffte dem SV Werder jedoch bereits zur Pause eine 15:12-Führung.
Der Drei-Tore-Vorsprung hatte im zweiten Durchgang zunächst weiter Bestand. In der 39. Minute war der SV Henstedt-Ulzburg beim 18:15 allerdings letztmalig einigermaßen in Schlagweite. Danach baute der Tabellenführer den Vorsprung kontinuierlich bis auf 26:19 (53. Minute) aus. Mit Blick auf die kommenden schweren Aufgaben wechselte Trainer Lewicki dann in der Schlussphase ohne Rücksicht auf das Ergebnis munter durch und probierte einiges aus. "Das Torverhältnis spielt am Ende sowieso keine Rolle", so Lewicki. "Im Duell mit unseren direkten Konkurrenten zählt am Ende bei Punktgleichheit der direkte Vergleich." Zudem konnte sich der Coach auf sein Team verlassen: Den Spielerinnen der Grün-Weißen war in der zweiten Halbzeit deutlich anzumerken, dass sie die Begegnung unbedingt konzentriert und ohne zittern zu müssen, über die Bühne bringen wollten. "Wir haben zwei weitere wichtige Punkte auf der Habenseite - das ist das Entscheidende", freute sich Lewicki.
Der SV Werder (25:3 Zähler) liegt nach dem klaren Erfolg weiterhin an der Spitze der 3. Liga Nord. Neuer Tabellenzweiter ist der VfL Oldenburg 2 (24:4), der die TSG Wismar (23:3) überholte, die beim 26:26 gegen den MTV Altlandsberg überraschend einen Punkt abgab. Dieses Ergebnis ist zugleich Warnung für die Grün-Weißen, die am kommenden Samstag, 17.01.2015, zum schweren Auswärtsspiel nach Altlandsberg reisen. Der Anwurf dieser Partie wurde auf Wunsch des Gegners vorverlegt. Das Duell beginnt um 17.30 Uhr.
Für den SV Werder spielten: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Jennifer Börsen (8), Rabea Neßlage (8/3), Marilena Niemann (6), Leonie Schulte (3), Imke Nübel (2), Marie-Christin Kaiser (2), Joseffa Baumann (1), Katrin Friedrich, Britta Neumann, Nele Osterthun, Julia-Marina Schnell (n. e.)
