3. Liga Nord: Blitzstart sorgt für klare Verhältnisse

Starke Leistung: Werder-Torhüterin Meike Anschütz (hier im Hinspiel gegen Osterode) musste in der ersten Halbzeit nur vier Gegentreffer hinnehmen.
Handball
Montag, 07.04.2014 / 15:14 Uhr

Dabei mussten die Grün-Weißen krankheitsbedingt auf Kreisläuferin Britta Neumann und Torjägerin Katrin Salkic, die zwar auf der Bank saß, aber nicht zum Einsatz kam, verzichten. Auch Rückraumspielerin Jennifer Börsen ging angeschlagen in die Begegnung und spielte lediglich in der Schlussphase einige Minuten. "Einstellung, Disziplin und Konsequenz unserer Mannschaft waren in der ersten Halbzeit beeindruckend", lobte Lewicki sein Team, das bis zum Seitenwechsel - gestützt auf die starke Torhüterin Meike Anschütz - lediglich vier Gegentreffer kassierte und so mit einer 16:4-Führung in die Kabine ging.

So schnell haben die Handballerinnen des SV Werder Bremen selten zuvor ein Drittliga-Spiel für sich entschieden. Bei der HSG Osterode-Harz führte die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki nach elf Minuten bereits mit 8:1. Am Ende stand ein deutlicher 32:16-Erfolg.

In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs konnten die Gastgeberinnen die Partie dann für kurze Zeit ausgeglichen gestalten, beim 23:11 (43. Minute) betrug der Vorsprung der Grün-Weißen noch immer zwölf Tore. "Dass nach einer Handball-Demonstration wie in der ersten Halbzeit die Konzentration auch mal nachlässt, ist normal", hatte Lewicki, der viel wechselte und allen Spielerinnen längere Einsatzzeiten gab, Verständnis für sein Team. "Vor allem in der Defensive waren wir nicht mehr ganz so stark wie zu Beginn." Ein 7:1-Zwischenspurt zum 30:12 in der 54. Minute sorgte dann jedoch endgültig für den Kantersieg. In der Schlussphase gelang es dem Tabellenneunten noch, das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten.

Nach dem klaren Erfolg ist dem SV Werder (37:9 Zähler) an den verbleibenden drei Spieltagen der dritte Tabellenrang nicht mehr zu nehmen. Es ist die beste Platzierung der vergangenen Jahre. Den Meistertitel sicherte sich ebenfalls an diesem Wochenende bereits der noch immer ungeschlagene VfL Oldenburg 2 (45:1). Als Vize-Meister wird am Ende der TV Oyten (39:7) einlaufen, der nur zwei Zähler vor dem SV Werder liegt, aber bis zum Saisonende keine schweren Aufgaben mehr meistern muss.

Das nächste Spiel der Grün-Weißen findet am Samstag, 26.04.2014, um 18.00 Uhr statt. Gegner in der Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße ist dann der Tabellensiebte HSG Union 92 Halle.

Für den SV Werder spielten: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Katrin Friedrich (9/5), Julia Lupke (7), Anna Barnstorff (4), Marie-Christin Kaiser (4), Marilena Niemann (4), Jennifer Börsen (1), Eileen Neumann (1), Imke Nübel (1), Nele Osterthun (1), Nadja Wassrodt, Katrin Salkic (n. e.)

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