3. Liga Nord: Unfassbare Schlussphase

Kampf um jeden Zentimeter: Nadja Wassrodt nimmt es in dieser Szene gleich mit zwei Gegenspielerinnen des TV Oyten auf.
Handball
Montag, 21.11.2011 / 15:40 Uhr

Es war ein Déjà-vu-Erlebnis für die junge Mannschaft von Trainer Radek Lewicki. Wie bereits beim Aufeinandertreffen im DHB-Pokal zweieinhalb Monate zuvor hatten die Grün-Weißen in einem dramatischen und umkämpften Duell lange Zeit die Nase vorn. Die 250 Zuschauer in der Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße sahen ein gutes und spannendes Spiel, in dem der SV Werder im ersten Durchgang meist mit einem oder zwei Toren die Führung behauptete.

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen mussten sich im Derby gegen den niedersächsischen Nachbarn TV Oyten mit 25:32 (15:15) geschlagen geben.

Nach der Pause steigerten sich die Gäste, die Grün-Weißen hielten engagiert und taktisch diszipliniert dagegen, Spiel und Zwischenstände wogten hin und her. Und als Nadja Wassrodt in der 49. Minute sogar bei Unterzahl ihres Teams den Treffer zur 25:23-Führung erzielte, hatten die Werderanerinnen alle Trümpfe in der Hand, um in der verbleibenden Zeit den Vorsprung konzentriert zu behaupten.

Doch es kam anders: Es war der letzte Werder-Treffer an diesem Tag. Urplötzlich und unerklärlicherweise riss der Faden im Spiel der Grün-Weißen. Torhüterin Charlotte Schumacher hielt ihr Team zunächst noch mit mehreren Glanzparaden im Spiel. Doch als der TVO durch leichtfertige Fehler des SV Werder im Aufbauspiel und in der Chancenverwertung immer häufiger zu schnellen Gegenstößen eingeladen wurde, war auch sie machtlos. Mit neun Treffern in Folge gegen nun kopflose Werderanerinnen entführten die Gäste doch noch beide Zähler aus der Werder-Halle. „Eine vermeidbare Niederlage", resümierte Werder-Trainer Radek Lewicki. „Wir haben uns lange Zeit gegen den zweitligaerfahrenen Gegner sehr gut behauptet. Wir wussten, dass wir bis zur letzten Sekunde wachsam bleiben müssen, um etwas Zählbares mitzunehmen aus dieser Partie. Leider ist uns das nicht gelungen."

Mit der Partie beim Tabellenvierten TSV Owschlag erwartet den SV Werder (derzeit auf Rang fünf) am kommenden Samstag, 26.09.2011, um 17.00 Uhr bereits das nächste Spitzenspiel. 

Für den SV Werder spielten gegen Oyten: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Britta Neumann (4), Jennifer Börsen (4), Danijela Brdar (3), Patrizia Otremba (3), Katrin Schatzer (3/2), Marilena Niemann (2), Nadja Wassrodt (2), Sina Wassrodt (2), Anna Barnstorff (1), Marie-Christin Kaiser (1), Eileen Neumann, Laura Schwehn

 

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