Mit einer insgesamt schwachen Leistung beschlossen die Handballerinnen des SV Werder Bremen die Hinrunde der 3. Liga Nord und damit auch das Handballjahr 2011. Beim VfL Oldenburg 2 verlor die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki mit 17:28 (8:13).
Mit einer insgesamt schwachen Leistung beschlossen die Handballerinnen des SV Werder Bremen die Hinrunde der 3. Liga Nord und damit auch das Handballjahr 2011. Beim VfL Oldenburg 2 verlor die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki mit 17:28 (8:13).
Dabei präsentierten sich die Gastgeberinnen über weite Strecken des Spiels entschlossener und mit mehr Siegeswillen. „Wir haben dagegen nicht bis zum Umfallen gekämpft", bemängelte Trainer Lewicki. Dabei deuteten seine Spielerinnen zu Beginn an, dass sie mit der favorisierten Bundesliga-Reserve auf Augenhöhe spielen können. Doch nach dem 8:8-Zwischenstand (22. Minute) nahmen sich die Grün-Weißen mal wieder eine kollektive Auszeit, erzielten bis zur Pause keinen Treffer mehr und mussten Oldenburg vorentscheidend davonziehen lassen.
Nicht ganz unschuldig an dieser Schwächephase war der Ausfall der wie in den vergangenen Partien starken Spielmacherin Jennifer Börsen, die sich beim Spielstand von 8:8 einen Mittelhandbruch zuzog. Ihre Mitspielerinnen waren sichtlich geschockt von dieser schweren Verletzung und fanden erst nach dem Seitenwechsel wieder in die Partie. Doch die zwischenzeitliche Verkürzung auf 11:14 war nur ein Strohfeuer. Letztlich scheiterte der SV Werder an diesem Tag an der schwachen Angriffsleitung, wo es sowohl an Durchsetzungsvermögen als auch an Nervenstärke beim Abschluss mangelte.
Somit beschließen die Grün-Weißen die Hinrunde mit 14:12 Zählern auf Rang fünf. „Es wäre sicher etwas mehr möglich gewesen", resümierte Lewicki, dessen Mannschaft in Buxtehude, Bad Schwartau und Owschlag leichtfertig mögliche Siege vergeben hatte. Zu Hause mussten sich die Werderanerinnen dagegen lediglich den beiden Zweitliga-Absteigern BVB Füchse Berlin und TV Oyten geschlagen geben. „Auch wenn der Rückstand auf Rang vier bereits fünf Zähler beträgt, greifen wir in der Rückrunde noch mal an", stellt der Coach klar. „Voraussetzung ist aber, dass wir konstanter spielen. Dass wir - abgesehen vom Tabellenführer aus Berlin - mit allen Gegnern mithalten können, haben wir gezeigt."
Am Freitag, 06.01.2012, um 18.30 Uhr startet der SV Werder mit dem Spiel im BHV-Pokal bei Kreisoberligist Hastedter TSV ins Handballjahr 2012. Erster Auftritt in der Liga ist dann am Samstag, 14.01.2012, um 19.30 Uhr die Partie beim BVB Füchse Berlin.
Für den SV Werder spielten in Oldenburg: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Katrin Schatzer (4/1), Marilena Niemann (3), Danijela Brdar (3/2), Anna Barnstorff (2), Jennifer Börsen (2), Patrizia Otremba (2), Marie-Christin Kaiser (1), Christin Meyer, Britta Neumann, Eileen Neumann, Laura Schwehn, Sina Wassrodt
