3. Liga Nord: Unnötiger Punktverlust

Werder-Torhüterin Meike Anschütz musste mehrfach Nachläsigkeiten ihrer Vorderleute ausbügeln und war in Hahlen beste Spielerin ihres Teams.
Handball
Montag, 07.10.2013 / 12:00 Uhr

In der Begegnung, die spielerisch über weite Strecken kaum Drittliga-Niveau hatte, überboten sich die beiden Teams zunächst vor allem im Angriff an Harmlosigkeit. Nach 19 Minuten stand es 3:4. Während Hahlen dabei aufgrund der starken Defensivleistung der Grün-Weißen mit der überzeugenden Meike Anschütz im Tor kaum Chancen herausspielen konnte, vergab der SV Werder auf der Gegenseite gleich reihenweise beste Möglichkeiten. Dennoch hatte die Mannschaft von Trainer Radek Lewicki in der 22. Minute einen 8:3-Vorsprung herausgespielt. "Betrachtet man unsere hochkarätigen Torchancen, so hätten wir zu diesem Zeitpunkt allerdings höher führen müssen", monierte der Coach.

Zwei Tage nach dem Derbysieg gegen den TV Oyten kamen die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen im Duell bei Aufsteiger TSV Hahlen nicht über ein 22:22 hinaus.

Stattdessen gelang seinem Team jedoch bis zur Pause nur noch ein Treffer durch Jennifer Börsen. Und Hahlen verkürzte bis zum Seitenwechsel auf 8:9, ging im zweiten Durchgang sogar mit 10:9 in Führung. Danach fanden die Grün-Weißen zwar wieder besser in die Partie, ließen keine Führung des Gegners mehr zu, konnten sich aber auch nicht entscheidend absetzen. Denn es fehlte nun zum einen die Durchschlagskraft im Angriff, zum anderen häuften sich die Nachlässigkeiten in der Defensive. Torhüterin Meike Anschütz bügelte ein ums andere Mal Fehler ihrer Vorderleute aus und parierte glänzend.

Gut zwei Minuten vor dem Ende gelang Marie-Christin Kaiser die 22:21-Führung für ihr Team. Doch mit dem Schlusspfiff glich der TSV Hahlen zum 22:22-Endstand aus. "Wir haben es nach der starken Leistung im Derby gegen Oyten nicht geschafft, auch für dieses schwere Spiel die richtige Einstellung zu finden", resümierte Trainer Lewicki. "Der Gegner hat bis zum Umfallen gekämpft. Wir konnten dagegen den Ausfall von Katrin Salkic dieses Mal nicht kompensieren." Die Rückraumspielerin war zwar mit dabei, hatte jedoch in der Partie gegen Oyten eine Nasenverletzung erlitten. "Wir wollten kein Risiko eingehen", begründete Lewicki die Schonung der Torjägerin.

Am kommenden Samstag, 12.10.2013, um 18.00 Uhr empfängt der SV Werder nun die PSV Recklinghausen in der Werder-Halle Hermine-Berthold-Straße.

Für den SV Werder spielten in Hahlen: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Jennifer Börsen (6), Katrin Friedrich (5/4), Anna Barnstorff (3), Marie-Christin Kaiser (3), Julia Lupke (3), Britta Neumann (1), Marilena Niemann (1), Imke Nübel, Nadja Wassrodt, Sina Wassrodt, Eileen Neumann (n. e.), Katrin Salkic (n. e.)

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