Die Handballerinnen des SV Werder Bremen haben mit einem ungefährdeten 28:25-Heimsieg gegen den TSV Owschlag die Tabellenführung in der 3. Liga Nord verteidigt.
Die Handballerinnen des SV Werder Bremen haben mit einem ungefährdeten 28:25-Heimsieg gegen den TSV Owschlag die Tabellenführung in der 3. Liga Nord verteidigt.
Dabei lagen die Grün-Weißen nach 56 Minuten mit 28:20 vorne und zeigten bis dahin "eines unserer bisher besten Heimspiele in dieser Saison", so Trainer Radek Lewicki. In der Schlussphase fehlte dann jedoch die nötige Konzentration, so dass die Gäste das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten konnten. "Insgesamt aber eine Leistung, die sich sehen lassen kann", freute sich Lewicki. "Gegen einen Gegner, der einen guten Handball spielt."
Die Werderanerinnen waren mit personellen Problemen in die Begegnung gegangen. Neben Imke Nübel (Fußverletzung) konnte auch Joseffa Baumann krankheitsbedingt nicht eingesetzt werden. Julia-Marina Schnell, die in der Woche zuvor ebenfalls krankheitsbedingt nicht hatte trainieren können, wurde von Lewicki nur zu zwei Strafwürfen aufs Spielfeld beordert. Zudem stieß Katrin Friedrich aufgrund von beruflichen Verpflichtungen erst im Laufe der ersten Halbzeit zum Team. "ir haben diese Widrigkeiten gut weggesteckt", lobte der Werder-Coach.
Zwar lag seine Mannschaft zunächst mit 1:2 hinten (5. Minute), fand dann jedoch zur gewohnten Abwehrstärke und warf eine 6:2-Führung heraus (11.). Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs konnte sich Owschlag noch mehrfach heranarbeiten, doch die Grün-Weißen hatten stets eine Antwort parat, bauten die Führung jeweils schnell wieder aus und nahmen ein 15:12 mit in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel schraubte der Tabellenführer das Ergebnis dann kontinuierlich auf 26:17 - nach 50 Minuten die höchste Führung der Partie. "Danach konnten wir Tempo und Konzentration nicht mehr hochhalten", analysierte Lewicki. "Das war aufgrund der personellen Schwächung und der wirklich starken Leistung zuvor allerdings auch kein Wunder."
Am kommenden Samstag, 22.11.2014, gilt es für den SV Werder, ab 16.00 Uhr beim derzeitigen Tabellenelften Frankfurter HC mit einem weiteren Sieg den Platz an der Tabellenspitze zu verteidigen. "Die längste Auswärtsfahrt der Saison", hat Lewicki Respekt vor der Aufgabe in Frankfurt/Oder. "Aber wir haben schon beim klaren Sieg in Berlin gezeigt, dass wir auch nach mehreren Stunden Busfahrt unsere Leistung abrufen können."
Für den SV Werder spielten gegen Owschlag: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher - Marie-Christin Kaiser (6), Marilena Niemann (6), Rabea Neßlage (4/1), Jennifer Börsen (3), Katrin Friedrich (2), Julia Lupke (2), Julia-Marina Schnell (2/2), Britta Neumann (1), Nele Osterthun (1), Leonie Schulte (1), Joseffa Baumann (n. e.)
