3. Liga: Punkteteilung beim 25:25 in Halle

In der Defensive überzeugte der SV Werder in Halle – im Angriff blieben dagegen zu viele klare Chancen ungenutzt.
Handball
Montag, 01.10.2012 / 09:31 Uhr

In einer über weite Strecken zerfahrenen Partie machten beide Mannschaften fehlende spielerische Klasse mit Kampfgeist wett. Dabei lebte die Begegnung von der Spannung - die Führung wechselte ständig, im gesamten Spielverlauf konnte sich kein Team mit mehr als zwei Toren absetzen. Für Werder-Trainer Radek Lewicki stand nach dem Abpfiff eindeutig fest: „Hier wäre mehr für uns möglich gewesen."

Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen sicherten sich am dritten Spieltag mit dem 25:25 bei der HSG Union 92 Halle einen hoch verdienten Punkt. Während die Grün-Weißen damit auswärts ungeschlagen bleiben, war es für die Gastgeberinnen nach zuvor zwei Siegen der erste Punktverlust dieser Saison.

Dieses Fazit hatte zwei plausible Gründe: Zum einen besaßen die Werderanerinnen ein deutliches Übergewicht an klaren Torchancen, vergaben jedoch viele davon zu leichtfertig. Zum anderen war es Pech für die Gäste, dass die bis dahin gut leitenden Schiedsrichter David Große und Sven Kreutz aus Nordhausen ausgerechnet in der hektischen Schlussphase den Überblick verloren. Nach dem 25:23-Führungstreffer der Grün-Weißen durch Nadja Wassrodt 90 Sekunden vor dem Abpfiff musste der SV Werder kurz nacheinander zwei - zumindest umstrittene - Zeitstrafen für die starke Svenja Jänicke und Marie-Christin Kaiser hinnehmen. Zehn Sekunden vor Schluss musste mit Marilena Niemann dann noch eine weitere Werder-Spielerin vom Feld. „Das konnten wir nicht kompensieren", bedauerte Lewicki. Halle dagegen nutzte die Überzahl zu zwei Treffern und feierte den am Ende unverhofften Punktgewinn wie einen Sieg.

„Wir hätten schon zu einem früheren Zeitpunkt des Spiels einen klareren Vorsprung herauswerfen können", stellte Lewicki fest. „Aber die schwache Chancenverwertung ist im bisherigen Saisonverlauf unser größtes Problem. Kämpferisch hat die Mannschaft dagegen alles in die Waagschale geworfen, bei hitziger Atmosphäre in fremder Halle gut dagegengehalten und wollte unbedingt gewinnen. Wir hätten für einen Sieg allerdings einen etwas kühleren Kopf bewahren und cleverer spielen müssen."

Mit nunmehr 3:3 Zählern belegen die Grün-Weißen derzeit Rang sechs und blicken jetzt zwei aufeinander folgenden Heimspielen entgegen. Zunächst stellt sich am kommenden Samstag, 06.10.2012, um 18.00 Uhr die zweite Mannschaft des amtierenden deutschen Meisters Thüringer HC in der Werder-Halle vor.

Für den SV Werder spielten in Halle: Charlotte Schumacher, Sarah Grützmacher - Svenja Jänicke (8/4), Marilena Niemann (4), Jennifer Börsen (3), Katrin Friedrich (3), Britta Neumann (3), Anna Barnstorff (1), Julia Behrens (1), Katrin Schatzer (1), Nadja Wassrodt (1), Marie-Christin Kaiser, Sina Wassrodt (n. e.)

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