DHB-Pokal: Werder wacht erst in Halbzeit zwei auf

Vor vollen Rängen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle erzielt Werder-Linksaußen Katrin Friedrich einen ihrer vier Treffer gegen Bundesligist VfL Oldenburg. (Foto: hansepixx)
Handball
Montag, 05.10.2015 / 10:51 Uhr

Die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen sind in der zweiten Hauptrunde des DHB-Pokals ausgeschieden. Gegen Bundesligist VfL Oldenburg unterlagen die Grün-Weißen mit 26:42.

Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Patrice Giron mit einem Problem zu kämpfen, das sich bereits in den bisherigen drei Liga-Spielen dieser Saison gezeigt hatte: Zu Beginn der Partie präsentierte sich der SV Werder "wieder viel zu verhalten", so Giron. Die Gäste dagegen waren von der ersten Sekunde an hellwach und nutzten die Zögerlichkeit der Grün-Weißen in Defensive und Offensive gnadenlos aus. Über 0:10 (8. Minute) und 2:20 (20.) ging es mit einem 9:25 in die Halbzeitpause.

"Wir haben uns dann vorgenommen, nicht auf die Anzeigetafel zu schauen, sondern jede Aktion in der zweiten Halbzeit mit voller Überzeugung und 100 Prozent Einsatz anzugehen", beschrieb der Coach seine in der Pause ausgegebene Marschroute. Und das gelang: Seine Spielerinnen erstarrten nun im Angriff nicht mehr wie das sprichwörtliche 'Kaninchen vor der Schlange', sondern nutzten mutig die sich bietenden Chancen. In der Defensive wurde zudem entschlossener zugepackt, so dass die Gäste den Pausenvorsprung bis zum Ende nicht mehr weiter ausbauen konnten - ein Achtungserfolg für die Grün-Weißen.

Und so konnte auch Trainer Giron aus der deutlichen Niederlage einige positive Aspekte für die nächsten Aufgaben in der 2. Bundesliga gewinnen: "Wir haben uns trotz des hohen Rückstands gewehrt und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen." Klar ist aber auch: "Wir müssen es endlich schaffen, von Beginn an im Spiel zu sein", weiß der Coach, der mit seinem Team am kommenden Samstag, 10.10.2015, um 18.30 Uhr in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle mit dem Heimspiel gegen Mitaufsteiger SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim vor einer richtungsweisenden Aufgabe steht.

Für den SV Werder spielten gegen Oldenburg: Meike Anschütz, Alexandra Meyer, Charlotte Schumacher - Nele Osterthun (5), Katrin Friedrich (4), Marilena Niemann (4), Alina Schneider (4), Rabea Neßlage (4/2), Jennifer Börsen (3), Birthe Barger (1), Alina Otto (1), Kim-Anna Heidorn, Lena Janssens

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