Trotz großer personeller Probleme und des Liga-Spiels am Vortag entledigten sich die Grün-Weißen souverän dieser „Pflichtaufgabe" (Werder-Trainer Radek Lewicki). Unkonventionell aber erfolgreich löste der erfahrene Coach den Engpass an Feldspielerinnen, indem Torhüterin Meike Anschütz ‚draußen' aushalf und sogar zwei Treffer erzielte. Als sie dann doch für kurze Zeit die sehr gute Charlotte Schumacher zwischen den Pfosten ablöste, blieb sie zudem ohne Gegentreffer. „Es war bei unseren Spielerinnen der klare Wille zu erkennen, hier nichts anbrennen zu lassen", lobte Lewicki. „Das ist uns gelungen, auch wenn es nicht einfach ist, an einem Wochenende zwei Partien zu bestreiten." Schließlich wollten die Gastgeberinnen das Feld in eigener Halle nicht kampflos überlassen und hatten sich viel vorgenommen. Letztlich machte sich aber trotz müder Werderanerinnen der Zwei-Klassen-Unterschied bemerkbar.





