Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihren fünften Tabellenplatz gefestigt. "Berlin war eine Reise wert für uns", sagte ein zufriedener Trainer Radek Lewicki nach dem 25:24 (14:12)-Erfolg seiner Schützlinge ...
Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihren fünften Tabellenplatz gefestigt. "Berlin war eine Reise wert für uns", sagte ein zufriedener Trainer Radek Lewicki nach dem 25:24 (14:12)-Erfolg seiner Schützlinge ...
Die Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen haben ihren fünften Tabellenplatz gefestigt. "Berlin war eine Reise wert für uns", sagte ein zufriedener Trainer Radek Lewicki nach dem 25:24 (14:12)-Erfolg seiner Schützlinge beim Berliner TSC. Damit war gleichzeitig auch der Abend gerettet. Gut gelaunt machten sich die Bremerinnen auf, um beim Spanier zu essen und sich auf den heutigen Kulturtrip in der Hauptstadt einzustimmen. Radek Lewicki kennt Berlin so gut, dass er seinen Spielerinnen heute einige Sehenswürdigkeiten präsentieren wird.
Vor dem Vergnügen stand allerdings die Aufgabe beim Tabellenneunten an, der unbedingt gewinnen wollte, um eben diese für den Klassenerhalt notwendige Platzierung zu halten. Auch wenn sich die Gäste nie in Sicherheit wähnen durften: Sie lagen ab Mitte der ersten Halbzeit stets in Führung und kassierten das späte Anschlusstor des TSC erst 22 Sekunden vor dem Abpfiff. Bei eigenem Ballbesitz ließ Werder keine weitere Chance des Gegners zu.
Radek Lewicki freute sich vor allem darüber, dass beide Torhüterinnen - Magdalena Riecken in der ersten und Meike Anschütz in der zweiten Halbzeit - deutlich aufsteigende Form erkennen ließen. Die Arbeit der vergangenen Wochen zeigte Früchte. "Bei den Feldspielerinnen wechselten sich Licht und Schatten ab", meinte der Coach, der sich etwas mehr Engagement seiner Mannschaft in den Zweikämpfen gewünscht hätte. "Vielleicht hat uns auch die lange Anfahrt in den Knochen gesteckt", sagte Lewicki. Fünf Stunden waren die Bremerinnen im Bus unterwegs gewesen, bis sie mittags ihr Hotel erreichten.
Insbesondere Berlins halblinke Angreiferin Vivien Schwarz nutzte ihre Möglichkeiten und hielt ihr Team mit sechs Treffern im Spiel. Nach dem 20:24 (52.) kämpften sich die Gastgeberinnen noch einmal auf 23:24 heran, bevor Svenja Jänicke vom Kreis mit ihrem fünften Tor den entscheidenden Vorsprung herauswarf.
Werder Bremen: Riecken, Anschütz; Otremba (5), Brdar (5/1), Barnstorff (4), Nadja Wassrodt (1), Sina Wassrodt, Neumann (1), Schatzer (1), Jänicke (5), Bohlmann, Niemann (3).
Quelle: Kurier am Sonntag v. 23.1.2011
Von Jörg Niemeyer
