Trainer Lewicki beendet Tätigkeit am Saisonende

Engagierter Fachmann: Trainer Radek Lewicki kämpft mit seinem Team in den verbleibenden sechs Saisonspielen um den Titel in der 3. Liga Nord.
Handball
Donnerstag, 05.03.2015 / 15:38 Uhr

"Ich habe diese Entscheidung ganz bewusst frühzeitig getroffen, unabhängig vom Ausgang dieser Saison", sagte der Coach. Seine Mannschaft liegt derzeit auf Rang 2 der 3. Liga Nord, hatte am vergangenen Wochenende Tabellenführer TSG Wismar die erste Saisonniederlage beigebracht und den Rückstand auf den Konkurrenten auf zwei Zähler verkürzt. Im Kampf um den Titel hat zudem der VfL Oldenburg 2 noch gute Chancen. "Wir bedauern diese Entscheidung sehr, respektieren sie aber", so Gunnar Lübben-Rathjen, Vorsitzender der Abteilung Handball des SV Werder Bremen. "Radek Lewicki leistet seit Jahren hervorragende Arbeit für den SV Werder. Und wir wünschen uns, dass er dem Verein und der Abteilung in anderer Funktion erhalten bleibt."

Trainer Radek Lewicki wird nach dieser Saison seine Tätigkeit bei den Drittliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen beenden. Das gab der 58-Jährige bekannt.

Lewicki übernahm die Drittliga-Mannschaft im Sommer 2008 und formte aus ihr in den vergangenen Spielzeiten ein Spitzenteam. In der laufenden Saison stehen die Grün-Weißen vor ihrer besten Platzierung in der Amtszeit des Coaches. Zuvor hatte Lewicki bereits im Jugendbereich mit den Mannschaften des SV Werder zahlreiche Erfolge gefeiert. "Radek Lewicki lebt den SV Werder Bremen. Sein Stellenwert geht weit über die Abteilung Handball hinaus", würdigt Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald das Engagement des gebürtigen Danzigers. "Das dokumentiert sich unter anderem durch seine Tätigkeit im Ehrenrat." 2012 wurde Lewicki von der Mitgliederversammlung in dieses wichtige Gremium des Vereins gewählt. Nicht nur deshalb betont der Coach: "Natürlich werde ich dem SV Werder verbunden bleiben und gerne auch zukünftig meine Erfahrung in der Abteilung Handball und darüber hinaus einbringen. Außerdem wünsche ich der Mannschaft, dass sie in den kommenden Jahren unseren erfolgreichen Weg weitergehen wird."

Ein Nachfolger für Lewicki steht derweil noch nicht fest. "Wir werden in den nächsten Tagen gezielt und in aller Ruhe Gespräche mit möglichen Kandidaten führen", kündigte Gunnar Lübben-Rathjen an. Die Mannschaft der Grün-Weißen tritt derweil am kommenden Sonntag, 08.03.2015, um 16.00 Uhr beim Tabellenletzten SV Grün-Weiß Schwerin an. Und nicht nur für Lewicki steht fest: "Wir werden bis zum letzten Saisonspiel Vollgas geben und versuchen, alle Spiele zu gewinnen. Sollten unsere Konkurrenten im Kampf um Platz eins überraschend ausrutschen, dann wollen wir zur Stelle sein."

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