WERDER.DE: Rabea, du bist nicht nur Zweitliga-Spielerin, sondern trainierst auch die weibliche B-Jugend des SV Werder. Wie verlief die Saison bisher für euch?
Rabea Neßlage: Wir konnten in der Oberliga-Vorrunde leider nur zwei Siege holen und spielen nun in der Verbandsliga weiter. Wir hatten uns mehr vorgenommen, aber zu Beginn der Saison mussten wir uns erstmal auf die neue Situation einstellen. Denn fast alle Spielerinnen gehören zum jüngeren B-Jugend- Jahrgang, und dann kamen auch noch einige verletzungsbedingte Ausfälle hinzu. Wir hatten leider in zu wenigen Spielen den kompletten Kader zur Verfügung.
WERDER.DE: Die B-Jugend ist nicht die einzige Mannschaft, die du trainierst...
Rabea Neßlage: Das stimmt. Momentan trainiere ich auch den weiblichen BHV-Auswahlkader des Jahrgangs 2003 und helfe beim Kadertraining an der Sportbetonten Schule Ronzelenstraße.
WERDER.DE: Bleibt da überhaupt noch Zeit für etwas Anderes?
Rabea Neßlage: Es ist schon sehr viel Handball, gerade das Auswahltraining an drei Samstagen im Monat nimmt viel Zeit ein, vor allem wenn dann noch eigene Spiele anstehen. Die restliche Zeit nutze ich für mein Studium, ich schreibe gerade an meiner Masterarbeit.
WERDER.DE: Du studierst Sport und Sonderpädagogik. Wie soll es nach dem Studium weitergehen?
Rabea Neßlage: Auf jeden Fall möchte ich 2017 mein Referendariat beginnen. Für eine Schulform habe ich mich aber noch nicht entschieden. Alle haben ihre besonderen Reize. Ob es also Grundschule, Oberschule oder eher Förderschule wird, weiß ich noch nicht.
WERDER.DE: Wo bist du unterwegs, wenn neben Handball und Studium doch noch etwas Zeit ist?
Rabea Neßlage: Ich wohne im unmittelbaren Umfeld und bummele daher ganz gerne durchs ‚Viertel‘. Auch nach einem Sieg ist ein Abstecher ins ‚Viertel‘ immer wieder schön… (lacht)