Ungefährdeter Heimsieg für die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen: Gegen die SG 09 Kirchhof gab es einen klaren 38:30-Erfolg.
Ungefährdeter Heimsieg für die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen: Gegen die SG 09 Kirchhof gab es einen klaren 38:30-Erfolg.
Die Grün-Weißen ließen dabei von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer das Spielfeld am Ende als Sieger verlassen würde, und hatten nach sechs Minuten bereits eine 5:0-Führung herausgeworfen. Zwar kamen die Gäste, die auf drei Spielerinnen verzichten mussten, dafür aber bereits die kurzfristig verpflichtete Ungarin Kitti Puskar einsetzten, danach besser ins Spiel. Dennoch war die Begegnung bereits beim 21:13 zur Pause praktisch entschieden.
"Wir haben trotz der klaren Führung auch zu Beginn der zweiten Halbzeit weiter aufs Tempo gedrückt", freute sich Werder-Trainer Patrice Giron, dessen Team den Vorsprung bis zur 42. Minute auf 32:18 ausbaute. Erst danach ließen die Grün-Weißen die Zügel etwas schleifen und erlaubten dem Gegner, das Ergebnis ein wenig freundlicher zu gestalten. "Nach mehr als 40 tollen und konzentrierten Minuten kann das passieren", hatte Giron Verständnis für seine Spielerinnen.
Emotionaler Höhepunkt der Partie war das Comeback von Spielmacherin Rabea Neßlage, die nach einer Knieverletzung zum ersten Mal seit Ende November vergangenen Jahres wieder auf dem Spielfeld stand. Unter dem Jubel der mehr als 300 Fans in der voll besetzten Klaus-Dieter-Fischer-Halle steuerte sie drei verwandelte Strafwürfe zum Sieg ihres Teams bei.
Durch den überzeugenden Erfolg hat der SV Werder weiterhin nur einen Zähler Rückstand auf die Teams der TG Nürtingen und der FSG Mainz 05/Budenheim, die am Wochenende ebenfalls Siege feiern konnten und die ersten Nichtabstiegsplätze belegen. Am kommenden Samstag, 27.02.2016, um 18.30 Uhr steht für die Grün-Weißen bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Dann stellt sich mit dem HC Rödertal das derzeitige 'Team der Stunde' der 2. Liga in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle vor. Die Mannschaft aus der Nähe von Dresden gewann im Jahr 2016 bisher sechs ihrer sieben Partien und kletterte so in der Tabelle bis auf Rang drei. Im Hinspiel hatten die Werderanerinnen beim 20:20 überraschend einen Zähler vom HCR entführt. Das gelang ansonsten nur dem unangefochtenen Spitzenreiter Neckarsulmer Sportunion.
Für den SV Werder spielten gegen Kirchhof: Meike Anschütz, Charlotte Schumacher, Alexandra Meyer - Jennifer Börsen (7), Katrin Friedrich (6), Lena Janssens (6), Marilena Niemann (5), Merle Heidergott (4), Nele Osterthun (4), Rabea Neßlage (3/3), Alina Otto (2), Kim-Anna Heidorn (1), Birthe Barger, Alina Schneider
