Großer Kampf, unglückliche Niederlage

Spielbericht
Einsatz bis zur letzten Sekunde: Der SV Werder (hier Nele Osterthun) bot gegen die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern bei der knappen 29:30-Niederlage eine starke Leistung.
2. Handball-Bundesliga
Montag, 08.02.2016 / 13:57 Uhr

Die Zweitliga-Handballerinnen des SV Werder Bremen mussten sich Bundesliga-Absteiger Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern mit 29:30 (16:17) geschlagen geben und verpassten damit nur knapp eine Sensation.

In der vergangenen Spielzeit trennten den damaligen Drittligisten aus Bremen und den Erstligisten aus Koblenz noch zwei Ligen, nun spielten die beiden Teams 60 Minuten lang auf Augenhöhe. Und die Grün-Weißen stellten nach der klaren 23:35-Niederlage im Hinspiel Ende September erneut die positive Entwicklung der vergangenen Monate unter Beweis. "Wir dürfen stolz sein auf diese Leistung, aber auch ein bisschen traurig, dass es nicht mit einem Punktgewinn geklappt hat", resümierte Werder-Trainer Patrice Giron. "Wir haben in der Schlussphase ein, zwei Fehler mehr gemacht als der routinierte Gegner. Das reicht, um am Ende mit leeren Händen dazustehen."

Zwar waren die Grün-Weißen in der gut gefüllten Klaus-Dieter-Fischer-Halle vor 300 Zuschauern, darunter Werder-Präsident Dr. Hubertus Hess-Grunewald, schwer in die Partie gekommen und lagen schnell mit 0:2 zurück. Doch drei Treffer in nur 60 Sekunden sorgten für das 3:2. In der Folgezeit wechselte die Führung ständig zwischen den beiden Teams. Beim Halbzeit-Pfiff hatten die Gäste knapp mit 16:17 die Nase vorn. Im zweiten Durchgang zunächst ein unverändertes Bild: Erst eine knappe Koblenzer Führung, dann durch Treffer von Jennifer Börsen und Lena Janssens das 23:21 für die Grün-Weißen. Die entscheidende Phase des Spiels sollte jedoch nach dem 24:24 (47.) folgen: Koblenz setzte sich mit vier Treffern in Folge auf 24:28 ab (51.).

Doch der Kampfgeist der Werderanerinnen war beeindruckend: Katrin Friedrich, Merle Heidergott und Birthe Barger brachten ihr Team wieder auf 27:28 heran (55.), die Chance, per Strafwurf sogar auszugleichen, blieb jedoch ungenutzt. Beim 27:30 waren schließlich noch dreieinhalb Minuten zu spielen. Werder-Torhüterin Alexandra Meyer hielt ihren Kasten bis zum Abpfiff sauber. Barger und Friedrich erzielten die Treffer zum 29:30. Und nachdem Gäste-Trainer Caslav Dincic zehn Sekunden vor Schluss bei Ballbesitz seiner Mannschaft ein Team-Time-Out genommen hatte, konnte Marilena Niemann ihrer Gegenspielerin sogar noch einmal den Ball aus der Hand spielen. Für einen Treffer reichte es jedoch nicht mehr.

"Der Gegner ist uns finanziell und auch in der Trainingshäufigkeit weit voraus, arbeitet nahezu unter Profibedingungen. Dass wir dennoch 60 Minuten lang ebenbürtig waren, gibt uns Mut und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben", so Trainer Giron, dessen Team weiterhin Tabellenplatz 13 und damit den ersten Abstiegsrang belegt und am kommenden Samstag, 13.02.2016, um 19.30 Uhr beim Tabellen-15. SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim antritt.

Für den SV Werder spielten gegen Koblenz: Meike Anschütz, Alexandra Meyer, Charlotte Schumacher - Merle Heidergott (8), Jennifer Börsen (8/3), Katrin Friedrich (5/1), Birthe Barger (3), Lena Janssens (2), Marilena Niemann (2), Nele Osterthun (1), Alina Otto, Alina Schneider, Kim-Anna Heidorn

 

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