Beide Mannschaften gingen von Beginn an ein sehr hohes Tempo und schenkten sich nichts.
Auf Seiten von Rosengarten war es vor allem die dänische Neuverpflichtung Nicole Leonhardt, welche das Spielgeschehen bestimmte. Bei Werder zeigte sich die Ausgeglichenheit im Kader. Beim 9:7 in der 14. Spielminute gelang es einer Mannschaft erstmals zwei Tore vorzulegen. Doch die Bremer Führung konnten die Gäste beim 9:9 wieder ausgleichen und beim 10:12 selbst mit zwei Treffern in Führung gehen. Das Spiel blieb weiterhin ausgeglichen, doch Mareike Vogel im Tor von Rosengarten entschärfte mehrere Würfe der Grün-Weißen, sodass es mit 12:15 in die Pause ging.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Tempo hoch. Doch nun häuften sich die technischen Fehler, vorallem auf Bremer Seite. In der 38.Minute konnte der Bundesligaabsteiger aus Rosengarten die Führung auf 14:19 ausbauen. Die Bremerinnen hatten vor allem Probleme das Kreisläuferspiel von Rosengarten zu unterbinden. Das Angriffsspiel der Bremerinnen geriet dann ein wenig ins Stocken. Die Gäste blieben konzentriert und nutzten die sich bietenden Chancen eiskalt aus. Rosengarten ließ die Bremerinnen nicht mehr zurück ins Spiel kommen und baute die Führung beim 20:30 sogar auf zehn Tore aus.
Am Ende reichte es für Werder nicht, um sich gegen den Bundesligaabsteiger durchzusetzen. Die Handball Luchse der HSG Rosengarten-BW Buchholz zogen am Ende mit einem ungefährdeten 23:30 Auswärtserfolg in die 2. Runde des DHB-Pokals ein.
Stimmen zum Spiel:
Patrice Giron (Trainer SV Werder Bremen): Sieben Tore differenz klingt erstmal viel. Wir hatten eine Phase wo wir ins schwimmen gerieten. Das nutzt eine Mannschaft wie Rosengarten natürlich aus. Besonders die Achse um Leonhardt, Heusdens und Schulz hat sehr stark gespielt. Gegen Ketsch erwartet uns aber wieder ein neues Spiel, in welchem wir unsere Stärken mehr rausbringen müssen.
Katrin Friedrich (SV Werder Bremen): Rosengarten hat uns das Leben sehr schwer gemacht. Wir haben gesehen welche Baustellen wir noch haben. Gerade in der Deckung hat die Abstimmung nicht so gut geklappt.
Steffen Birkner (Trainer SGH Rosengarten-BW Buchholz): Es war die erwartet schwere erste Halbzeit. Beide Mannschaften wussten nicht genau wo sie stehen. In der zweiten Halbzeit konnten wir uns vor allem in der Deckung steigern und haben die Räume für Bremen eng gemacht.
Ich will das Ergebnis nicht überbewerten, denke aber das wir verdient gewonnen haben.
SV Werder Bremen
Anschütz, Meyer - Heidergott (7), Friedrich (4), Barger (4), Neßlage (3/3), Heinrich (2), Börsen (2), Otto (1), Niemann, Osterthun, Janssens
SGH Rosengarten-BW Buchholz
Vogel, Hoogenboom - Leonhardt (10), Schulz (9), Heusdens (3), Luschnat (3), Prior (3), Limberg (2), Schneider, Hildebrand, Winter