Werder und Beyeröhde trennen sich Unentschieden

29:29 zum Geburtstag von Patrice Giron
Katrin Friedrich war nervenstark und makierte 10 Treffer (Foto: Hansepixx)
Spielbericht
Samstag, 01.04.2017 / 20:28 Uhr

Von Denis Geger

Die Zuschauer bekamen in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle ein wahres Spitzenspiel zu sehen. Zwar trennen Werder als 11. und Beyeröhde als 3. einige Plätze in der Tabelle, doch was Spannung, Leidenschaft und Einsatzbereitschaft angeht, bot dieses Spiel alles was es benötigt. Am Ende trennten sich beide Mannschaften 29:29 und für Werder-Trainer Patrice Giron gab es zum Geburtstag immerhin einen Punkt zu bejubeln.

Werder hatte den besseren Start gegen den favorisierten TV Beyeröhde. Den ersten Wurf der Gäste konnte Alexandra Meyer entschärfen und im Gegenzug gelang Katrin Friedrich das 1:0 und ein Doppelschlag von Merle Heidergott brachte Werder mt 3:1 (5.) in Führung. Die Führung konnte Werder zunächst halten, doch beim 7:7 (11.) kam Beyeröhde durch Ramona Ruthenbeck zum Ausgleich und konnte direkt im Anschluss sogar erstmals durch Michelle Stefes mit 7:8 die Führung übernehmen. Geburtstagkind Patrice Giron nahm die erste Auszeit. Werder zeigte Stärke, glich durch Heidergott aus und Friedrich holte beim 9:8 (13). die Führung zurück. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Gäste aus Wuppertal setzten nun auf eine Manndeckung gegen Merle Heidergott. Doch die sich nun bietenden Lücken nutzten andere. Vor allem Katrin Friedrich und Jennifer Börsen sorgten für ordentlich Druck auf die TVB-Abwehr. Die Grün-Weiße-Abwehr hatte mit den quirliegen Angreiferinnen der Gäste aber auch ordentlich zu tun, doch Alexandra Meyer zeigte eine starke Leistung im Werder-Tor, so dass Werder die Nase im knapp vorn hatte und beim 17:15 (27.) durch Nele Osterthun erstmals wieder mit zwei Toren in Führung gehen konnte. In einer umkämpften und spannenden Partie ging es mit einem 17:16 für die Bremerinnen in die Pause.

Den Torreigen im zweiten Durchgang eröffnete Katrin Friedrich mit einem Siebenmeter-Treffer, doch beim 18:19 (33). durch Ruthenbeck übernahm Beyeröhde die Führung. Doch Werder ließ sich nicht abschütteln, Friedrich war nervenstark von der Siebenmeterlinie und der SVW war beim 21:20 (37.) wieder vorne. Die Führung konnte sogar beim 23:20 (40.) erstmals auf drei Tore erhöht werden. Werder war bissig in der Abwehr und raubte dem Tabellendritten ein ums andere Mal den Nerv. Doch vor allem Mandy Münch hielt die Gäste im Spiel und brachte ihre Mannschaft beim 26:25 (48.) wieder auf einen Treffer heran. Die letzten 10 Minuten hatten es dann in sich, erst erhöhte Nele Osterthun auf 28:26. Dann geriet Osterthun mit ihrer Gegenspielerin Anna-Lena Tomik an einander, wobei es eine Zeitstrafe für Osterthun und eine rote Karte für Beyeröhdes Tomik gab und dann parierte Meyer und schickte Alina Otto auf die Reise, die zum 29:27 (52.) traf. Doch die Begegnung war noch lange nicht entschieden. Beide Mannschaften agierten nun nervöser und zwei Minuten vor dem Ende kam Beyeröhde durch Melina Fabisch zum 29:29 Ausgleich. Der Führung wollte zunächst keiner Mansnchaft gelingen, 21 Sekunden vor dem Ende nahm Werder seine letzte Auszeit, in der letzten Aktion pfiffen die Scheidsrichter Merle Heidergott zurück, drei Sekunden blieben noch für einen Freiwurf, doch der letzte Wurf von Lotta Heinrich ging an die Latte und es blieb beim 29:29 Unentschieden. "Natürlich hätten wir gerne gewonnen, da wir vor dem Spiel mit so einem Resultat aber nicht planen konnten ist es wohl eher ein gewonnener Punkt", so Nele Osterthun nach dem Spiel.

SV Werder Bremen
Meyer, Anschütz - Friedrich (10/6), Heidergott (7/1), Osterthun (4), Börsen (3), Niemann (2), Heinrich (1), Barger (1), Otto (1), Janssens, Priolli

TV Beyeröhde
Weste, Centini - M. Münch (9/3), Ruthenbeck (7/1), Fabisch (6/2), Adeberg (4), Stefes (2), Jörgens (1), Stallmann, S. Münch, Tomlik, Sosnierz, Klinnert

 

 

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