Werder verliert in Hannover

26:30 Niederlage bringt Bremen näher an Abstiegsränge
Alex Meyer konnte die Niederlage gegen Badenstedt nicht verhindern (Foto: WERDER.DE)
Spielbericht
Montag, 01.05.2017 / 10:17 Uhr

Von Denis Geger

"Wir haben uns in der ersten Halbzeit den Schneid abkaufen lassen", war Patrice Giron nach dem Spiel gegen die HSG Hannover-Badenstedt sichtlich enttäuscht von seiner Mannschaft, insbesondere vom Auftirtt im ersten Durchgang. Im Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt lagen die Grün-Weißen zur Pause bereits mit 9:18 zurück und mussten sich am Ende mit 26:30 geschlagen geben. 

Wie im Vorfeld vermutet gingen beide Mannschaften von Beginn an ein sehr hohes Tempo. Werder gelang es in der Anfangsphase allerdings nicht, die sich bietenden Chancen in der Überzahl zu nutzen. Besser machte es hingegen die HSG Hannover-Badenstedt, in Überzahl konnten sich die Gastgeberinnen von 7:6 (12.) auf 9:6 absetzen und erhöhten dann sogar noch auf 11:6 (16.). Werder-Trainer Giron zog die grüne Karte und brachte Lotta Heinrich und Jennifer Börsen im Rückraum für die bisher glücklosen Merle Heidergott und Marilena Niemann. Die Grün-Weißen fanden aber vor allem im Angriff nicht zu ihrem Spiel und die HSG baute die Führung auf 15:7 (23.) aus. Die Bremerinnen ließen auch in Folge ihre Chancen im Angriff ungenutzt und ermöglichten Badenstedt damit zuviele Treffer aus der ersten Welle, so dass es mit 18:9 in die Pause ging.

Werder hatte das Spiel aber noch lange nicht abgeschenkt und kam hoch motiviert aus der Kabine. Bereits in der 36. Minute musste HSG-Trainer Roland Friebe eine Auszeit nehmen als Werder durch Jennifer Börsen auf 19:14 verkürzte. Doch in der Folge kam der SVW den Abstand nicht weiter verkürzen. Gerade die sich bietenden Chancen in der Überzahl konnten die Grün-Weißen nicht nutzen. Giron nahm beim Stand von 23:19 (48.) die nächste Auszeit und schwor seine Spielerinnen auf die Schlussphase ein. Doch Werder kam nicht mehr näher heran, zwar verkürzte Rabea Neßlage noch auf 28:25 (57.), doch die Zeit reichte nicht mehr um Hannover noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

Am Ende setzte sich Hannover mit 30:26 durch und Werder muss ohne Punkte im Abstiegskampf die Heimreise antreten. Giron war nach dem Spiel aber auf Grund des Restprogramms im Kampf um den Klassenerhalt nicht bange, "wir haben keine Angst vor den nächsten Spielen, bei uns kommt es immer auf die Tagesform an." Für Werder geht es am nächsten Wochenende gegen den Aufstiegskandidaten vom HC Rödertal.

 

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