A-Jugend mit Doppelspieltag zum Abschluss

Sieg und Niederlage gegen Schüttorf
Die weibliche A-Jugend beendet Saison mit einem Sieg und einer Niederlage (Foto: May)
Handball
Mittwoch, 05.04.2017 / 07:12 Uhr

Gleich zweimal innerhalb drei Tagen musste die weibliche A-Jugend gegen den FC Schüttorf in der Oberliga antreten. In den letzten beiden Spielen der Saison gab es einen Sieg und eine Niederlage für die Mannschaft von Maike Balthazar.

Am Freitag stand um 20:00 Uhr das Heimspiel an, welches die Grün-Weißen mit 23:20 gewinnen konnten. Die Mannschaft des SV Werder begann etwas zurückhaltend und lag nach einer 2:1 Führung plötzlich mit 2:5 (9.) zurück. Dann steigerte sich das von Maike Balthazar und Christian Maaßen gecoachte Team kontinuierlich. Die Abwehr wurde aggressiver, Hermine Sodji glänzte im Tor und nach Vorne wurde wesentlich dynamischer und druckvoller gespielt. Der Rückstand schmolz langsam, denn auch Schüttorf erarbeitete sich gute Chancen. So wurde von 3:7 über 6:9, 9:11 mit dem Torerfolg von Kathleen Hertes der 12:12 Pausenstand erreicht.

Nach der Pause gingen die Werder-Mädels in Führung und gaben diese auch nicht mehr her. Es blieb zwar immer eine knappe Führung ( 14:13; 16:15), doch in der 48. Spielminute war die erste 4-Tore-Führung durch die erneut stark aufspielende Hannah Frank erreicht. Besonders die „junge Garde“ aus der B-Jugend mit Marie Majeweksi, Isabel Schengalz und Kathleen Hertes wusste in der 2. Hälfte zu gefallen, indem sie sich immer wieder gegen die nun offensive Abwehr der Schütttorferinnen durchsetzten. In der 52. Minute stand es 20:16 für das Werder-Team und beim Abpfiff freuten sich die Grün-Weißen über einen verdienten 23:20-Sieg.

Torwarttrainerin Bigo Molzahn konnte mit Hermine Sodji heute besonders zufrieden sein. Sie entschärfte nicht nur viele Bälle, sondern leitete durch genaue Pässe schnelle Gegenstöße für ihre Mannschaft ein.
„Es war heute eine klasse Mannschaftsleistung. Die junge Truppe hat gezeigt, dass sie guten Handball spielen kann", so Maike Balthazar nach dem Spielende.

Am Sonntag folgte das Rückspiel in Schüttorf. Das Trainerteam des SVW konnte zwar, bis auf die am Blinddarm operierte Torhüterin Gina Jansen, das selbe Aufgebot bieten, doch die gute Mannschaftsleistung von Freitag konnte leider nicht wiederholt werden. Die drei B-Jugendlichen erhielten das Vertrauen und befanden sich in der Erstaufstellung. Doch die Schüttorfer 6:0-Abwehr erwies sich als sehr robust und hatte in der wiedergenesenen Torhüterin Kim Lucas einen großen Rückhalt. So stand die Werder-Abwehr zwar auch sehr gut, doch wurden im Angriff zu viele Chancen vergeben. Entweder entschärfte die großbewachsene Torhüterin die Bälle oder der Pfosten verhinderte den Torerfolg. So lag das Werder-Team nach 2:1 und 4:2 in der 20. Minute mit 8:4 zurück und kam auf 10:7 in der 25. Minute heran. In dieser Phase führte ein gewisser Übereifer zu Unstimmigkeiten in der Abwehr, so dass Schüttorf mit einer 13:7 Führung in die Pause ging und auch anfangs wesentlich besser wieder heraus kam.

So setzten sich die Gastgeberinnen in kürzester Zeit auf 20:10 ab, da weiterhin für Werder das Holz im Wege war und Hermine Sodji, die sich vor dem Spiel an der Hand verletzt hat, ein paar unglückliche Bälle kassieren musste. Die Umstellung auf eine 3:2:1-Abwehr erwies sich als gelungen und auch der Einsatz von Hanna Böntgen am Kreis war erfolgreich. Nach fast 2 Jahren Spielpause und nur bisher kurzen Einsätzen zeigte Hanna mit 4 Toren, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Leider kam das Team nie mehr als auf 6 Tore ran (22:15; 25:19), obwohl die Abwehr stand, aber die Chancen nicht genutzt werden konnten. Es folgten zwei zeitgleiche Zeitstrafen gegen Werder, so dass das letzte Aufbäumen auch verpuffte. Schüttorf zog auf 30:20 durch einfache Gegenstöße davon und gewann letztendlich etwas zu hoch mit 33:22 Toren.

„Heute passte zu viel nicht zusammen; mindestens 10 Holztreffer, eine allgemeine schwache Wurfquote, zwischenzeitlich etwas Kopflosigkeit, eine angeschlagene Torhüterin, nur ein Schiedsrichter und eine wieder vollbesetzte Mannschaft bei Schüttorf ließen einen erneuten Sieg nicht zu.“, so eine enttäuschte Maike Balthazar im Nachblick.

 

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