Bei der jährlichen Mitgliederversammlung blickte der Breitensport-Vorstand mit den Trainern und Mitarbeitern auf die vergangene Saison zurück.
Bei der jährlichen Mitgliederversammlung blickte der Breitensport-Vorstand mit den Trainern und Mitarbeitern auf die vergangene Saison zurück.

Abteilungs-Vorsitzender Dietmar Ernst freute sich über eine gut besuchte Mitgliederversammlung, als er am Freitag, den 10. Oktober die Mitglieder und Gäste begrüßte, zu denen unter anderem Geschäftsführer und Präsident Klaus-Dieter Fischer, Vize-Präsident und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hubertus Hess-Grunewald, sowie Ehren-Vorsitzender Wolfgang Schäfer zählten. Anschließend gab er für den Jahresbericht der Fußball-Abteilung das Wort an den Jugendleiter Jens Höfer weiter.
Dieser schloss sich den Worten des Vorsitzenden zunächst an und bemerkte, dass die gute Teilnehmerzahl - obwohl keine Wahlen anstanden - auch ein Zeichen dafür sei, dass die Fußball-Abteilung des SV Werder Bremen lebe. Gleichzeitig sprach er ein großes Kompliment an die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Trainer aus. „Was da im vergangenen Jahr fußballerisch, pädagogisch und vor allem sozial geleistet wurde, ist aller Ehren wert", meint Höfer.
Als Beispiel für das weit über das übliche und erwartete Maß hinausgehende Engagement führte Höfer zahlreiche Verantwortlichkeiten exemplarisch auf: die A2-Junioren stellen unter der Regie von Stefan Mann erstmals die Ball-Boys bei Spielen der Lizenzmannschaft. Die C5 erfüllt diese Funktion bei Spielen der U23; die E3 bei Spielen der U19. E3-Trainer Jörg Kless zeichnet zudem für die Einlaufaktion der U23 verantwortlich; Harry Schuster fungiert als Kassierer bei den Spielen der U19, Stefan Kling als „Supervisor" der U21.
Mit Blick in die Zukunft nahm Präsident Klaus-Dieter Fischer das im Redebeitrag Höfers gefallene Stichwort „Flüchtlinge" auf und äußerte sich zu diesem Thema bzw. dieser Herausforderung für einen Sportverein im Allgemeinen, für den SV Werder im Besonderen. Werder Bremen werde sich mit diesem Thema in naher Zukunft noch intensiver auseinandersetzen, erste Fanprojekte würden Flüchtlingskinder bereits unterstützen. Der Anfang sei gemacht, nun sollen weitere Schritte folgen, „wie es sich eben für Werder gehört", meint Fischer.
Alles in allem sei es erfreulicherweise ein Spieljahr ohne negative Vorkommnisse gewesen. „Gemeinsam haben wir es als Team geschafft, alle Aufgaben zu erfüllen und so unseren Teil der sozialen Verantwortung geleistet", resümierte Jens Höfer abschließend.
Maximilian Prasuhn
