Das Spiel in der Winterrunde verlor Werders 2. A-Jugend gegen die SAV noch knapp mit 1:2. Den Auftakt zur Sommerrunde der Verbandsliga gestaltete Werder nun deutlich einseitiger. Letztendlich kann Vegesack mit dem Endstand sogar noch ganz gut leben.
Das Spiel in der Winterrunde verlor Werders 2. A-Jugend gegen die SAV noch knapp mit 1:2. Den Auftakt zur Sommerrunde der Verbandsliga gestaltete Werder nun deutlich einseitiger. Letztendlich kann Vegesack mit dem Endstand sogar noch ganz gut leben.
Auch bei Werders 2. A-Jugend startete endlich wieder die Sommerrunde der Verbandsliga. Erster Pflichtspielgegner im neuen Jahr: die SG Aumund-Vegesack. Das Hinspiel ging mit 1:2 verloren, insofern hatte das Team von Stefan Mann und Mark Wohlers einiges wieder gut zu machen.
Verzichten musste Werder jedoch auf ihren Knipser vom Dienst: Jakob Raub wird vorerst für Werders U19-Bundesligamannschaft auflaufen, nachdem er mit 26 Toren in der Hinrunde auf sich aufmerksam machte.
Doch auch ohne ihren ehemaligen Torschützen startete Werders 2. A-Jugend fulminant. Die Trainer hatten kaum auf der Bank Platz genommen, da trugen ihre Spieler einen wunderschönen Angriff über die linke Seite aus. Eugen Uschpol schlug aus dem Halbfeld heraus einen langen Ball auf Anil Kymaz. Kymaz ging die Seitenlinie entlang und flankte auf Amer Özer, der dem Vegesacker Torwart keine Chance ließ. Somit führte das Heimteam bereits nach vier Minuten mit 1:0.
Als rund 40 Minuten später zur Halbzeit gepfiffen wurde, haderten die Trainer des SV Werder Bremen mit der Verwertung von großen Möglichkeiten vor dem Tor der Gäste. Entweder wurden sie leichtfertig vergeben oder der Torwart machte diese mit guten Paraden zunichte. Trainer Mann zur Halbzeit: „Ohne dem Gegner nahetreten zu wollen, aber wir müssen vor dem Tor kaltschnäuziger, entschlossener agieren und 4:0 führen."
Die zweite Halbzeit war dann ein Spiegelbild der ersten. Werders Abwehr stand sicher. Die Viererabwehrkette mit Ahmed Siala, Cevdet Ildas, Eugen Uschpol und Fabian Szymanski klärte jede Aktion, bevor es für ihren Torwart gefährlich wurde.
Und auch der Plan mit zwei defensiven Mittelfeldspielern vor der Abwehr zu spielen, ging auf. Hier unterbanden Luis Borgardt und Sehmus Keskin etliche Angriffe des Gegners. Das erlösende 2:0 fiel dann allerdings erst in der 77. Minute. Amer Özer feuerte aus etwa 25 Metern einen Freistoß an das Lattenkreuz, den Abpraller versenkte Ahmad Siala zum 2:0.
Maximilian Prasuhn
