Werders 2. A-Jugend musste im Finale des Kreispokals eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den ATSV Sebaldsbrück II verloren die Werder-Talente denkbar knapp nach Elfmeterschießen mit 7:8.
Werders 2. A-Jugend musste im Finale des Kreispokals eine bittere Niederlage hinnehmen. Gegen den ATSV Sebaldsbrück II verloren die Werder-Talente denkbar knapp nach Elfmeterschießen mit 7:8.
Die Zuschauer auf Platz 12 des Stadiongeländes sahen einen munteren Start der Partie. Bereits in der 11. Minute konnte der ATSV durch Marvin Ntamag in Führung gehen, doch Werders Goalgetter Jakob Raub drehte die Partie anschließend innerhalb zwei Minuten. Eugen Uschpol schickte seinen Stürmer direkt nach dem Anstoß mit einem langen Pass. Raub ließ einen Angreifer aussteigen und schoss den Ball ins linke Eck. Kurz danach zirkelte Raub einen Freistoß aus etwa 25 Metern in die selbe Ecke.
Im Anschluss gingen es beide Mannschaften vorsichtiger an, es entwickelten sich wenige Offensivaktionen. Muhammed Kaya gelang schließlich der nicht ganz unverdiente Ausgleich zum 2:2, nachdem sich Werder etwas auf der Führung ausruhte. Beinahe hätte der ATSV sogar noch die Führung erzielt, doch der Seitfallzieher eines Sebaldsbrücker Angreifers ging knapp am Gehäuse von Werder-Keeper Mohamet Yagmur vorbei.
Auf der anderen Seite scheiterte Werders Spielmacher Jasmin-Denis Ramic am gegnerischen Keeper, als er einen Abwehrspieler am Fünfmeterraum aussteigen ließ, dann allerdings lediglich den Torwart anschoss.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich dann deutlich einseitiger. Werder dominierte die Partie und ging folgerichtig mit 3:2 in Führung (65.). Erneut war Werders Lebensversicherung Raub zur Stelle, nachdem er nur drei Minuten zuvor das Außennetz traf. Anschließend hatte Werder noch Pech, als Raub sich zunächst gegen einen Abwehrspieler durchsetzte, dann jedoch nur den Pfosten traf.
Schließlich bestrafte Fabio Batke Werders Fahrlässigkeit bei der Chancenverwertung und schoss seine Sebaldsbrücker in der ersten Minute der Nachspielzeit ins Elfmeterschießen.
Dort zeigten sich die Gäste etwas treffsicherer. Alle fünf Schützen gewannen das Duell mit Werders Keeper. Auf Bremer Seite verschoss Luis-Peter Borgardt, sodass der ATSV Sebaldsbrück II zum ersten Mal den Kreispokal gewann.
Werder Bremen II - ATSV Sebaldsbrück II 7:8 n.E. (2:2)
Tore: 0:1 Ntamag (11.), 1:1 Raub (11.), 2:1 Raub (14.), 2:2 Kaya (29.), 3:2 Raub (65.), 3:3 Batke (90+1)
Maximilian Prasuhn
