Werders 2. A ist Pokalsieger. Die Grün-Weißen setzten sich im Endspiel gegen den SC Weyhe II verdient mit 5:2 (3:1) durch. WERDER.DE liefert die Infos zum Spiel.
Werders 2. A ist Pokalsieger. Die Grün-Weißen setzten sich im Endspiel gegen den SC Weyhe II verdient mit 5:2 (3:1) durch. WERDER.DE liefert die Infos zum Spiel.
Werder nahm das Spiel früh in die Hand. Man merkte der Mannschaft an, dass sie diesen Titel um jeden Preis gewinnen wollte. Folgerichtig gingen die Grün-Weißen auch verdient in Führung. Dennis Koka zog aus 16 Metern, halblinker Position ab und ließ dem Weyher Keeper keine Chance.
Im Anschluss ließ Werder etwas die Zügel schleifen. Zwar hatte das Team des Trainer-Trios Mann-Wohlers-Schuster noch mehr Ballbesitz, doch die zwingenden Torchancen wurden nicht mehr herausgespielt. Weyhe bestrafte das Nachlassen: Ein guter Pass in die Schnittstelle, Werders Abwehr spekuliert auf Abseits, Gordy Mumpese schiebt den Ball alleine vor Torwart Wrobel ins Tor zum 1:1.
Der SC hatte im Anschluss sogar die Gelegenheit, das Spiel komplett auf den Kopf zu stellen, doch Jannis Helmbold bekam beim Abschluss aus wenigen Metern nicht genug Druck hinter den Ball, sodass Wrobel keinerlei Probleme hatte (30.).
Für Werder offenbar ein Weckruf, denn die Grün-Weißen verbuchten nun ein Chancen-Feuerwerk. Nach einer Ecke ging ein Kopfball noch knapp über das Tor der Gäste, doch danach kombinierte sich Werder vor das Tor der Weyher. Jonas Haubner zielt und trifft zum 2:1 (38.). Der eingewechselte Martin Injuschov sowie Torschütze Haubner hatten danach beste Gelegenheiten, die Führung weiter zu erhöhen, ließen diese jedoch ungenutzt. Nach einem erkannten Abseitstor durch Haubner vollendete schließlich Luca Klüver zum zu diesem Zeitpunkt hochverdienten 3:1 (45.).
Weyhe gab sich zur Halbzeit jedoch nicht auf und kam motiviert aus der Kabine. Gordy Mumpese mit seinem zweiten Treffer des Tages sorgte für den Anschlusstreffer zum 2:3 (48.). Doch Werder machte auch im zweiten Durchgang weiter Dampf, wollte dieses Endspiel nicht mehr aus der Hand geben. Jasmin Ramic zwang den Weyer Keeper zunächst zu einer Parade, der den Ball in höchster Not zur Ecke parierte. Die anschließende Standardsituation köpfte Lukas Raub zur 4:2-Führung.
Es war ein spannendes Finale, in dem beide Teams mit offenem Visier spielten. Nach einem Missverständnis in der Bremer Abwehr kann sich ein Weyher Stürmer den Ball schnappen, schoss jedoch über den leeren Kasten (75.). Zwei Minuten später Glück für Werder: Ein Tor der Gäste wurde als Abseitstreffer erkannt.
Arne Ewald sorgte in der 90. Minute für die endgültige Entscheidung. Werders Nummer 6 vollendete zum 5:2.
"Man hat gemerkt, dass wir in der ersten Halbzeit phasenweise etwas beeindruckt waren. Das war ein richtig gutes Pokalendspiel, das am Ende einen Tick zu hoch ausgefallen ist. Wir haben die Tore zum richtigen Zeitpunkt geschossen, das war heute entscheidend", sagte Werders Trainer Stefan Mann nach Abpfiff.
