Freispruch: Keine Länderspiel-Sperre für Aaron Hunt

Aaron Hunt, hier mit seinem Zimmerkollegen bei der U 21, Kevin Prince Boateng, ist froh, dass alle Vorwürfe entkräftet wurden.
WERDER BEWEGT
Freitag, 08.12.2006 / 16:39 Uhr

Werder-Profi Aaron Hunt wurde vom Vorwurf des krass sportwidrigen Verhaltens im U 21-Länderspiel zwischen Deutschland und England freigesprochen. Nach einer letzten telefonischen Anhörung am Freitagvormittag in Bremen wurden Werder und der Stürmer darüber vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) informiert.

 

Mit dem Freispruch gab der Berufungssenat der UEFA einem Einspruch des DFB statt und hob damit eine vorangegangene Entscheidung der UEFA Kontroll- und Disziplinarkammer auf, die den Spieler für zwei U 21-Länderspiele sperren wollte.

 

Englische Gegenspieler hatten Aaron Hunt nach der Partie in Leverkusen am 10.10.2006 vorgeworfen, rassistische Äußerungen getätigt zu haben. Nach einer ersten Anhörung wurde dieser Vorwurf zwar fallengelassen, Hunt sollte aber trotzdem für krass sportwidriges Verhalten bestraft werden.

 

"Dieser Ausgang des Verfahrens bestätigt unsere Einschätzungen und Aussagen in den vergangenen Wochen. Rassismus ist in unserer Mannschaft absolut kein Thema", sagte Geschäftsführer Klaus Allofs. Cheftrainer Thomas Schaaf freute sich für seinen Spieler: "Wir haben Aaron in dieser Sache sehr unterstützt und begrüßen jetzt, dass alles so ausgegangen ist. Aaron in so eine Ecke zu drängen, war haltlos."

 

Aaron Hunt selbst erfuhr nach dem Abschlusstraining von der Entscheidung und kommentierte sie so: "Ich hatte mir nichts vorzuwerfen. Daher bin ich froh, dass die Anschuldigungen nun entkräftet sind."

 

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