„Wir haben sehr positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit im Kosovo gesammelt. Daher freue ich mich auf das neue Projekt und hoffe, dass der Fußball dazu beiträgt, den Friedensgedanken in der Welt zu stärken“, erklärt Werders Geschäftsführer und Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer.
Während vier Modulen und innerhalb eines Jahres wird Werder zusammen mit seinen Partnervereinen 25 junge Menschen zu Fußball-Übungsleitern für den Kinderfußball ausbilden. In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen nutzen Scort und die Trainer der Partnerclubs den Fußball als Mittel zur Förderung von Gesundheit, Integration, Wertevermittlung und Entwicklung. Die jungen Frauen und Männer aus den palästinensischen Gebieten werden als Multiplikatoren ausgebildet und sollen zukünftig Vorbildrollen für jüngere Kinder und Jugendliche übernehmen. Im Verlaufe des Jahres bilden sie mit Unterstützung der Profi-Trainer ihre eigenen Fußballgruppen aus.
Die einjährige Sozial-Initiative wird vom Diyar Consortium, einem Verbund aus lutherischbasierten und ökumenisch ausgerichteten Institutionen in Bethlehem unterstützt. Das Diyar Consortium setzt sich für alle Altersgruppen der palästinensischen Bevölkerung ein und unterstützt die von ständigen Konflikten umgebenen Menschen mit ihren verschiedenen Sozialprogrammen. „Der Kontakt zum Diyar Consortium ist über unseren Aufsichtsratsvorsitzenden und UN-Sonderbotschafter Willi Lemke entstanden. Wir haben uns dann gemeinsam mit der Scort Foundation zusammengesetzt und überlegt, wie so ein Projekt aussehen könnte. Ich bin mir sicher, dass alle Beteiligten interessante Erfahrungen sammeln werden“, so Nachwuchsdirektor Björn Schierenbeck.
Die Scort Foundation, deren Präsidentin Gigi Oeri ist, fördert und unterstützt junge Menschen in schwierigen Lebensumständen. In ihrem Partnerschaftsprogramm „Football Clubs for Development and Peace“ bringt Scort Spitzen-Fußballclubs zusammen, um in Zusammenarbeit auf lokaler und internationaler Ebene soziale Projekte zu realisieren, die den Fußball als Mittel zur Förderung von Integration, Ausbildung, Wertevermittlung und Entwicklung nutzen.