Fischer eröffnet Handball-Wettbewerbe der "Special Olympics"

Klaus-Dieter Fischer (li.) überreichte Prof. Dr. Hans-Jürgen Schulke (Mitte), Präsident des Organisationskomitees, und SOD-Präsident Gernot Mittler stellvertretend für alle Teilnehmer einen Werderschal.
WERDER BEWEGT
Dienstag, 15.06.2010 / 17:37 Uhr

Seit Anfang der Woche geht es olympisch zu in Bremen. Mit einer großen Eröffnungsveranstaltung starteten am Montag die "Special Olympics National Games" für Menschen mit geistiger Behinderung. Werders Vereinspräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer gab heute den Startschuss für das Handballturnier, einem der ersten Wettbewerbe.

 

Ein buntes Treiben eröffnete sich den Besuchern der neuen Werder-Halle in der Hermine-Berthold-Straße. Neun Handball-Teams flitzten kreuz und quer über das Feld, um sich physisch und mental auf ihren Wettkampf vorzubereiten. Doch bevor der erste Anpfiff ertönte, wurde es noch einmal förmlich. Alle Mannschaften versammelten sich im Foyer und wurden einzeln zur offiziellen Vorstellung aufgerufen. Nacheinander liefen sie in die Halle ein und präsentierten sich den Zuschauern.

 

Nach eröffnenden Grußworten von Gernot Mittler (Präsident der "Special Olympics Deutschland") übernahm Klaus-Dieter Fischer das Mikrofon. "Werder Bremen freut sich, euch zu diesem tollen Sportevent in unserer Stadt begrüßen zu dürfen. Für euch ist es sicher das Highlight der Saison wie es für uns das DFB-Pokalfinale war. Ich wünsche euch viel Spaß und faire Spiele. Dann bin ich mir sicher, dass die Veranstaltung ein großer Erfolg wird", gab der Werderaner den Handballern mit auf den Weg. Als Überraschung hatte er für alle einen grün-weißen Pokalschal im Gepäck.

 

Neben der Begrüßung war Klaus-Dieter Fischer eine weitere wichtige Aufgabe vorbehalten. Per Knopfdruck aktivierte er ein Zufallsprogramm, dass die Auslosung der Vorrundenbegegnungen direkt vornahm. Und dann konnte es losgehen. Unter den Augen des Ehrengastes von Werder Bremen traten in der ersten Partie die Schule am Möllerstift Bielefeld gegen den Bodelschwingh-Hof Mechterstädt an. Auf der Tribüne verfolgte Klaus-Dieter Fischer begeistert das Spielgeschehen und verdeutlichte bei der Gelegenheit noch einmal, dass es für Werder Bremen selbstverständlich ist, die "Special Olympics" zu unterstützen. Dies tun die Grün-Weißen auf vielfältige Art. Mit Per Mertesacker haben die "National Games" einen prominenten Schirmherrn aus Werders Reihen. Zudem unterstützte der Bundesligist im Vorfeld die Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter – sowohl mit

Durchsagen und Werbespots bei Heimspielen im Weser-Stadion und beim Public Viewing des Pokalfinales auf dem Domshof als auch mit regelmäßiger Berichterstattung im Werder-Magazin und auf www.werder.de. Ein Fußballerlebnistag für 55 gehandicapte Kinder inklusive eines Trainings mit Werder-Coaches, einem Mittagessen und einer Stadionführung stimmte schon im Mai auf die "National Games" ein. Bei den Qualifikationsturnieren der Tischtennisspieler halfen Werder-Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum als Volunteers.

 

Während der Wettkampfzeit stellt der Bundesligist eine Woche lang seine Sportstätten samt Infrastruktur, Sportgeräten und Platz- bzw. Hallenwarten zur Verfügung. Rund um das Weser-Stadion kämpfen u.a. Fußballer, Leichtathleten, Handballer und Judoka um ihre Titel. Ebenso ist mit der "Olympic Town" ein Unterhaltungs- und Entspannungsbereich für die Athleten in der Pauliner Marsch aufgebaut. Im WUSEUM haben Teilnehmer der "Special Olympics National Games" während der Wettkampfwoche freien Eintritt. Werders 1. Damenmannschaft der Handballabteilung ist sogar mittendrin im Wettkampfgeschehen. Am Donnerstag, 17.06.2010, treten sie um 19.30 Uhr in einem Einlagematch gegen eine Nord-West-Auswahl mit prominenten Spielerinnen an. Zwar nicht auf, aber neben den Sportplätzen, sind ehrenamtliche Helfer aus Werders Projekt "SV Werder goes Ehrenamt" aktiv.

 

Zu guter Letzt steht Werder Bremen den Veranstaltern auch mit materieller Unterstützung zur Seite. Neben Werder-Fanartikeln – darunter auch signierte Fußbälle – als Preise sponserten die Grün-Weißen 5.000 Regencapes für mögliches schlechtes Wetter.

 

Anja Kelterborn

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