Rückblick: 60plus im Februar

WERDER BEWEGT
Dienstag, 17.03.2009 / 13:58 Uhr

Im Rahmen der Initiative 60plus bietet Werder Bremen seinen Mitgliedern ab 60 Jahren Woche für Woche nicht nur sportliche Angebote, sondern auch zahlreiche gesellschaftliche Aktionen. So sah auch der Veranstaltungskalender im Februar ein buntes Programm vor, das vor allem von Kultur und Unterhaltung geprägt war.

Los ging es Anfang Februar mit einem Besuch des Musicals "Marie Antoinette". 60 jung gebliebene Werderaner erlebten die musikalische Umsetzung des Lebens der letzten französischen Königin im Bremer Musical-Theater. Bei einem exklusiven "Meet and Greet" hatte die Gruppe sogar die Gelegenheit, die beiden Hauptdarstellerinnen persönlich kennenzulernen.

Gleich eine Woche später ließ es sich eine 90-köpfige Truppe aus den Reihen von 60plus nicht nehmen, bei der Theateraufführung "ABBA Hallo" auf dem Theaterschiff Bremen im Publikum zu sitzen. Das unterhaltsame Stück über drei Toilettenfrauen, die ihren Arbeitsplatz in einen Revuepalast der schönsten ABBA-Melodien umfunktionieren, sorgte für jede Menge gute Stimmung.

Selbstverständlich durfte auch ein "Blick hinter die Kulissen" im Monatsplan nicht fehlen. So ging es im Februar zu einer Führung durch die Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen.

Für seine kunstinteressierten 60plus-Mitglieder hatte Werder Bremen eine Veranstaltung im Paula-Modersohn-Becker-Museum organisiert. 20 Werderaner ließen sich die Kunstsammlungen in der Böttcherstraße zeigen. Kunsthistorikerin Britta Petersen von der Kunsthalle Bremen eröffnete den grün-weißen Besuchern interessante Details über die ausgestellten Portraits, Stillleben und Landschaftsbilder der Worpsweder Künstlerin.

Den Abschluss des gelungenen Februar-Programms bildete eine Führung durch den U-Boot-Bunker "Valentin" in Bremen-Farge. Die Teilnehmer erfuhren, unter welch unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg am Bau der bombensichere Werft arbeiten mussten, die zur Montage von militärischen U-Booten genutzt werden sollte. Interessant, aber gleichzeitig beklemmend – hieß am Ende des Rundgangs das einhellige Fazit.

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