Die Ernennung des 23-jährigen erfolgt ab 19 Uhr im SOS-Kinderdorf Worpswede, einem der 15 SOS-Kinderdörfer Deutschlands. Auch in Diegos Heimat Brasilien gibt es derweil 15 SOS-Kinderdörfer mit zahlreichen Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen und SOS-Familienhilfeprogrammen, in denen mehr als 10.000 Kinder betreut werden.
Vor 60 Jahren gründete Hermann Gmeiner das erste Kinderdorf der Welt in Imst in Tirol. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine weltweite Organisation entstanden, die sich hauptsächlich über private Spenden finanziert.
In derzeit 473 SOS-Kinderdörfern in 132 Ländern finden die Kinder ein neues, sicheres Zuhause. Neben den SOS-Kinderdörfern gibt es zudem über 1.450 SOS-Zusatzeinrichtungen, wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und SOS-Familienhilfe, die auch der armen Nachbarschaft der SOS-Kinderdörfer offen stehen.