Rufer, der seit elf Jahren zunächst in Neuseeland und später auch international im pazifischen Raum erfolgreich eine Fußballschule betreibt, gab dieses Kompliment direkt zurück und freut sich auf die Zusammenarbeit. "Auch mit meiner Fußballschule versuche ich als gläubiger Christ soziale Aspekte in den Vordergrund zu schieben. Fußball hat einfach dieses unheimlich große Potenzial soziale Barrieren einzureißen. Doch gerade bei internationalen Projekten ist es immer schwierig Partner zu finden, denen du wirklich vertrauen kannst. Die Arbeit mit Werder wird aber eine Kooperation mit Freunden. Gemeinsam mit Werder Bremen können wir sicher noch einiges anschieben. Diese Partnerschaft ist für mich wie ein Hattrick in einem Champions-League-Finale, das wir gewonnen haben", schwärmte Rufer, auf dessen Erfahrung und Kontakte Werder baut. "Der Bedarf an Hilfe ist riesengroß, allein im pazifischen Inselbereich, wo ich herkomme. Darüberhinaus kenne ich viele Projekte in Afrika, Asien und Südamerika wo wir Kontakte knüpfen können. Wir müssen aber klein anfangen und alles behutsam entwickeln."
Die Angebote von Werder an die ausländischen Partner sind dabei äußerst vielseitig. Sie reichen von der Unterstützung durch Sportmaterialien bis hin zur Unterstützung bei Besuchen hiesiger Partnerschulen und -vereine durch Freikarten oder Stadionführungen. Zudem ist eine Mitwirkung von Werder bei Projekten zugunsten der ausländischen Partner möglich. Des Weiteren sind Trainingseinheiten zur Schulung ausländischer Lehrer und Trainer ebenso denkbar wie die Vermittlung von Praktikumsplätzen.
"Bei den Angeboten und Kontakten erfolgt die Vernetzung mit unserem Projekt '100 Schulen und 100 Vereine'. Wir können bereits bestehende Beziehungen unserer 100%-Partner zu ausländischen Schulen und Institutionen unterstützen und helfen, sie zu erweitern. Wir können aber auch Vorschläge aufgreifen, wo Hilfe am dringendsten ist. Unser Ziel ist es, nachhaltige Kooperationen aufzubauen und effizient die größtmögliche Unterstützung zu bieten und viele Kontakte zwischen den unterschiedlichen Ländern zu ermöglichen. Dabei soll der Fußball das alles verbindende Element sein", so Fischer.
Um „100% Werder WorldWide“ auch für die Öffentlichkeit transparent darzustellen und Einblick in die Arbeit zu geben, will Werder für alle internationalen Partner eine gemeinsame Plattform im Internet entwickeln, die auch den Kontakt untereinander anzukurbeln, eine Plattform, die genutzt werden kann, sich vorzustellen und regelmäßig Informationen auszutauschen.