Zehn Tage lang erlebten zwölf israelische Fußball-Fans zusammen mit vielen Werder-Anhängern ein buntes Programm voller in Erinnerung bleibender Stunden, emotionaler Momente und sportlicher Höhepunkte ...
Zehn Tage lang erlebten zwölf israelische Fußball-Fans zusammen mit vielen Werder-Anhängern ein buntes Programm voller in Erinnerung bleibender Stunden, emotionaler Momente und sportlicher Höhepunkte ...
Vom 09.05.2008 an erlebten zwölf israelische Jugendliche zehn Tage lang zusammen mit vielen Werder-Anhängern buntes Programm voller in Erinnerung bleibender Stunden, emotionaler Momente und sportlicher Höhepunkte. Schon jetzt haben sich einige Werderaner für einen Besuch in Israel am Jahresende angemeldet.
„Es war eine tolle Begegnung, ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus. Vor allem freut es mich, dass wir wieder dazu beigetragen haben, beiderseitige Vorurteile abzubauen“, bilanzierte Thomas Hafke vom Bremer Fan-Projekt, das den Austausch bereits vor drei Jahren ins Leben gerufen hatte.
Neben Vorträgen unter anderem von Klaus-Dieter Fischer, Geschäftsführer der Werder Bremen GmbH & Co KG aA und Präsident des SV "Werder" v. 1899 e.V., über die soziale Verantwortung von Werder Bremen oder dem Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) über die deutsche Fanszene, besuchten die Gäste und Teilnehmer zahlreiche Ausstellungen wie „Kicker, Kämpfer, Legenden" - zur Geschichte des jüdischen Fußballs in Deutschland im WUSEUM.
Bewegend war die Reise zur Holocaust-Gedenkstätte Bergen-Belsen. Gemeinsam wurde den unzähligen ums Leben gekommenen Menschen jüdischen Glaubens gedacht, wobei jeder Teilnehmer Texte in hebräischer und deutscher Sprache verlas. Zusammen mit Werders Mannschaftskapitän Frank Baumann nahmen die Fans auch an einer Erkundung durch das Innere des Weser-Stadions teil und waren live und zusammen mit Tausenden Werderanern bei den letzten beiden Bundesliga-Spielen zu hause gegen Hannover 96 und in Leverkusen vor Ort.
„Ich möchte mich noch einmal ausdrücklich bei den Teilnehmern des Austausch und Werder-Fans bedanken, die diese Begegnung erst möglich gemacht und für einen erfolgreichen Verlauf auf allen Ebenen gesorgt haben“, unterstrich Thomas Hafke. Überdies wurde die Fan-Begegnung vom Bundesministerium für Jugend, dem Jugendsenator der Stadt Bremen, Werder Bremen, Inbev, dem Lidicehaus, Hal Över, der Jüdischen Gemeinde Bremen, der Bremer Polizei sowie der Bremer Touristikzentrale unterstützt.
