Dazu werden auch alle Werder-Partner im Rahmen der Aktion "100 Schulen – 100 Vereine" mit einem Kontingent an Karten versorgt. "Wir hoffen natürlich, dass die Karten nicht nur als Werder-Souvenir angesehen werden, sondern dass unsere Fans sie auch an Bekannte schicken, damit die Aktion weiter ins Land getragen wird", erinnerte Klaus-Dieter Fischer noch einmal an die eigentliche Bestimmung der City-Cards. "Beim Fußball kommen alle Menschen – egal ob schwarz, weiß oder gelb – zusammen", wird Fußball-Legende Pelé auf der Karte zitiert – ein Leitspruch, den es zu verbreiten lohnt.
Fans starten eigene kreative Aktionen
Immer weitere Verbreitung findet auch die Online-Unterschriftenaktion auf werder.de. Inzwischen haben dort bereits über 2.000 Fans ihre Stimme für Toleranz und Integration hinterlassen. Doch die grün-weißen Fans nutzen nicht nur die Werder-Angebote gern und zahlreich. Viele starten auch eigene Aktionen und entwickeln kreative Ideen. Stellvertretend dafür sind zum einen der Werder-Fan-Club von 1980 zu nennen, der eine eigene Unterschriftenliste zusammengetragen hat und in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund hin und wieder ausländischen Kindern einen Besuch im Weser-Stadion ermöglicht. Zum anderen hat sich Werder-Fan Daniel Puschert aus Berlin ans Werk gemacht und ein eigenes Motiv "Rassimus ins Abseits" kreiert. Werder Bremen dankt allen Fans für ihr Engagement und hofft, dass sich immer mehr Anhänger und Fußballfreunde an den Aktionen beteiligen oder selbst Ideen verwirklichen.