Werder Bremen geht gegen Rechtsradikale vor

Das Fan-Projekt Bremen e. V. wird Hausverbote für den Ostkurvensaal aussprechen.
WERDER BEWEGT
Freitag, 09.02.2007 / 12:07 Uhr

Drei Wochen nach dem brutalen Überfall einer rechtsradikalen Schlägertruppe auf eine Fan-Gruppierung im Ostkurvensaal des Weser-Stadions konnten erste Namen der Täter ermittelt werden. Werder Bremen leitete unverzüglich entsprechende Maßnahmen ein.

Drei Wochen nach dem brutalen Überfall einer rechtsradikalen Schlägertruppe auf eine Fan-Gruppierung im Ostkurvensaal des Weser-Stadions konnten erste Namen der Täter ermittelt werden. Werder Bremen leitete daraufhin unverzüglich entsprechende Maßnahmen ein.

 

In der Nacht zum Sonntag, 21.01.2007, hatte das vereinsunabhängige Fan-Projekt Bremen e. V. den Ostkurvensaal an eine unabhängige Fan-Gruppierung (kein eingetragener Fan-Club) für eine Feier weiter vermietet. Im Verlauf dieser Veranstaltung drangen Schläger in den Saal ein; einige der Partygäste wurden von den Angreifern krankenhausreif geschlagen.

 

Nach Kenntnisnahme des Überfalls begann Werder Bremen unverzüglich bei Fan-Projekt, Polizei und über den Fanbeauftragten des Vereins nach Hintergründen und Namen zu recherchieren. Es lagen jedoch laut Polizei keine Anzeigen vor. Eine Mauer des Schweigens erschwerte die Recherchen.

 

Erst im Rahmen weiterer Nachforschungen wurden Werder Bremen am Mittwoch, 07.02.2007, Namen von Tätern genannt. In diesen Fällen wird Werder Bremen nach rechtlicher Prüfung die entsprechenden Stadionverbote aussprechen.

 

Werder Bremen verurteilt auf das Schärfste jede Form von Gewalt, Rassismus und Diskriminierung und wird auch weiterhin mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen vorgehen. Der Verein bittet die Öffentlichkeit um entsprechende Unterstützung und Zivilcourage im Kampf gegen Fußball-Gewalttäter.

 

Das Fan-Projekt Bremen e. V. wird Anzeige erstatten und Hausverbote für den Ostkurvensaal aussprechen. Werder Bremen begrüßt und unterstützt diese Maßnahmen ausdrücklich.

 

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