Dabei machte er vor allem deutlich, dass es sich bei dem Projekt "100 Schulen – 100 Vereine", das auch von der AOK und Kraft Foods unterstützt wird, nicht um eine Scouting-Maßnahme handelt: "Wir wollen dabei in keiner Form Nachwuchsspieler von unseren Partnern abwerben, sondern vielmehr die Kinder und Jugendlichen als Fans für Werder Bremen begeistern", sagte Klaus-Dieter Fischer, der den neuen Partnern zugleich offerierte, was Werder im Rahmen des Projektes anbietet. Die Schulen und Vereine können unter anderem an Lehrer-, Trainer- und Vereinsmanagement-Fortbildungen teilnehmen, erhalten Unterstützung bei Anti-Rassismus-Projekten und können mit ihren Nachwuchsmannschaften Freundschaftsspiele gegen Werders Teams bestreiten. Natürlich hat Werder bei der Kooperation ein bestimmtes Anforderungsprofil an seine Partner: "Wir erwarten die eine oder andere Initiative. Es ist Kreativität bei der Frage 'Was kann ich mit Werder im Rahmen des Projektes alles machen?' gefordert", so Fischer, der zugleich von seinen Erlebnissen bei Vereins- und Schulbesuchen berichtete.
Dieser Aufgabe stellen sich die neuen Partner gerne und nehmen die Herausforderung an. "Wir sind sehr glücklich, dass wir uns nun an diesem Projekt beteiligen dürfen. Unsere Schule ist sehr stark mit Werder verbunden", sagte Frank Ostersehlt, Fachbereichsleiter Sport an der KGS Stuhr-Brinkum, der schon erste Ideen entwickelt und auf Impulse durch die Kooperation mit Werder hofft: "Es wäre sehr schön, wenn wir auf die Interessen der Schüler noch mehr eingehen und unsere eigenen Projekte durch die Partnerschaft weiter ausweiten könnten."
von Norman Ibenthal
Die neuen 100%-Partner im Überblick:
100%-Partnerschulen:
Humboldtgymnasium Bad Pyrmont, Haupt- und Realschule Esterwege, Ludgerus-Schule Rhede, Gymnasium an der Willmstraße, Herbartsgymnasium Oldenburg, KGS Stuhr-Brinkum, KGS Schwanewede
100%-Partnervereine:
FC Huchting, VfL Oythe, FC Hambergen, VfL Ramsdorf