In der vergangenen Woche reisten zwei Betreuer der Werder Youngstars, der Behindertenfußballgruppe der Grün-Weißen, zu einem internationalen Austausch nach Tel Aviv.
In der vergangenen Woche reisten zwei Betreuer der Werder Youngstars, der Behindertenfußballgruppe der Grün-Weißen, zu einem internationalen Austausch nach Tel Aviv.
Auf Einladung der Stiftung Mifalot und Hapoel Tel Aviv, die zusammen mit anderen Vereinen dem EFDN Netzwerk (European Football for Development Network) angehören, trafen sich Clubvertreter von Feyenoord Rotterdam, N.E.C. Nijmegen, FC Everton, Tottenham Hotspurs, Manchester United, FC Fulham und dem SV Werder Bremen zu einem Austausch zum Behindertenfußball.
Ziel des Treffens war es, die Programme der Clubs sowie die unterschiedlichen Strukturen kennenzulernen und sich zukünftig besser zu vernetzen. Inhaltlich stellten die Vertreter von Tottenham Hotspurs beispielsweise ihre Vorgehensweise im Blindenfußball vor. Manchester United hingegen ist wöchentlich mit zahlreichen Gruppen für gehörlose Fußballer aktiv. Das Engagement der Clubs umfasst dabei Aktivitäten in Schulen als auch Trainingseinheiten auf den Trainingscourts der Clubs.
Die Werderaner präsentierten ihr Engagement im Behindertenfußball am Beispiel des Young Coach Programmes, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung zu Fußballtrainern ausgebildet werden. Als ehemaliger Teilnehmer und ausgebildeter Young Coach konnte Jonah Camin von seinen Erfahrungen berichten und die anderen Clubs darüber informieren, welche Chancen der gesellschaftlichen Teilhabe im Programm stecken. Derzeit trainiert der Schüler Jonah Camin einmal wöchentlich die jüngsten Sportler der Werder Youngstars.
Neben den fußballspezifischen Inhalten blieb den Vertretern der Clubs auch genügend Zeit, sich mit den kulturellen Gepflogenheiten Israels zu befassen.
Mit wertvollen Erfahrungen und neuen Ideen reisten die Werderaner zurück nach Bremen. Ein großer Dank gilt den beiden Organisatoren Keren Lavi (Maifalot) und Hubert Rovers (EFDN), die allen Beteiligten einen interesssanten Aufenthalt ermöglichten
