Am vergangenen Sonntag war es mal wieder soweit: 20 Kinder des Werder Kids-Clubs empfingen nahezu 40 Kinder des HSV Kids-Clubs, um gemeinsam Fußball zu spielen und anschließend das Nordderby zu schauen.
Am vergangenen Sonntag war es mal wieder soweit: 20 Kinder des Werder Kids-Clubs empfingen nahezu 40 Kinder des HSV Kids-Clubs, um gemeinsam Fußball zu spielen und anschließend das Nordderby zu schauen.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen die HSV-Kids mit dem Bus in Bremen ein. Der Kids-Club von Werder Bremen wartete bereits gespannt auf die Gäste aus Hamburg. Schnell ging es zum Umziehen, um dann auf dem Kunstrasen endlich zu kicken. Nach dem ersten Kräftemessen spielten die Kids anschließend in gemischten Teams auf zwei Plätzen abwechselnd im Turniermodus gegeneinander. Nach anfänglicher Schüchternheit auf beiden Seiten kamen sich die Kinder schnell näher und schon bald wurde bei Toren gemeinsam gejubelt und gefeiert. Der faire und freundschaftliche Umgang unter den Kindern war trotz der Rivalität beider Vereine zu jeder Zeit spürbar.
Erschöpft von den vielen Zweikämpfen und Sprints auf dem Fußballplatz gab es anschließend noch eine kleine Stärkung. Schon beim Essen hatten alle Kids allerdings nur noch eines im Kopf: Das Nordderby im Weser-Stadion! Ausgestattet mit Fahnen, Schals und Fankappen marschierten die Werder- und HSV-Kids gemeinsam zum Weser-Stadion. Angekommen auf ihren Plätzen in der Westkurve ging das heiß ersehnte Derby dann endlich los.
Nach einer eher ereignislosen ersten Halbzeit ging es mit einem 0:0 Unentschieden in die Pause. Trotz der wenigen Torszenen auf beiden Seiten feuerten die Kinder ihre Clubs weiter tatkräftig an. Nach der Pause waren alle gespannt, wer das erste Tor erzielen würde. In der 83. Minute war es dann soweit. Bremens Junuzovic wurde im HSV-Strafraum gefoult: Elfmeter! Franco Di Santo verwandelte den Elfmeter sicher. Für die jungen Werder-Fans gab es kein Halten mehr. Jubelnd wurde dem Ende des Spiels entgegen gefiebert. Nach Abpfiff feierten die Werder-Kids ihre Mannschaft, ohne respektlos gegenüber ihren Hamburger Gästen zu sein. Nach dem Spiel verabschiedeten sich die HSV-Kids wieder Richtung Hamburg.
Alles in allem war es mal wieder eine großartige Aktion mit Vorbildcharakter! Besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Betreuern und Freiwilligen auf Bremer und Hamburger Seite, ohne die der einwandfreie Ablauf wohl nicht möglich gewesen wäre.
Sebastian Reiter
