Wagner & Vander ließen sich mit U 23 typisieren

Sandro Wagner, Christian Vander und die U 23 von Werder Bremen hoffen, dass ein geeigneter Spender gefunden werden konnte.
WERDER BEWEGT
Donnerstag, 01.01.1970 / 01:00 Uhr

Nur einen Tag nach dem unglücklichen 0:2 gegen den SV Sandhausen haben Sandro Wagner und Christian Vander gemeinsam mit Werders U 23 den Kampf wieder aufgenommen. Dieses Mal ging es aber nicht um Tore oder Punkte, sondern um den Kampf gegen Leukämie. Die beiden Profis haben sich gemeinsam mit der gesamten U 23-Mannschaft der Grün-Weißen am Sonntagvormittag im Kulturhaus Walle im Rahmen einer Typisierungsaktion der DKMS registrieren lassen.

„Jeder Mensch sollte sich typisieren lassen. Mit einem sehr geringen Aufwand, kann man vielleicht etwas Großes bewirken. Auch wenn wir jetzt nicht als Stammzellenspender geeignet sind, könnten wir vielleicht einem anderen Menschen helfen", so Christian Vander, der hofft, dass möglichst viele Bremer und Bremerinnen sich den Werderanern anschließen und dem vierjährigen Arda, für den die Aktion durchgeführt wurde, geholfen werden kann.

Auch U 23-Spieler Leon Henze ließ sich typisieren: „Das ist doch gar nicht schlimm. Es werden nur fünf Milliliter Blut abgenommen. Und damit kann man vielleicht ein Leben retten."

Bereits vor vielen Jahren hat Sandro Wagner schon einmal so eine Typisierungsaktion mitgemacht: „Als ich noch klein war, wurde so eine Aktion mal für einen erkrankten Trainer bei Bayern München durchgeführt. Da war fast das gesamte Stadion voll. Ich war damals aber noch zu jung", erinnert sich der 24-Jährige, der die Typisierung nun nachholte: „Der Aufwand ist so gering. Das muss man einfach machen!"

Bereits seit vielen Jahren unterstützt die U 23 von Werder Bremen immer wieder Typisierungsaktion der DKMS oder zieht für den guten Zweck die Fußballschuhe an: „Wir wissen, wie wichtig die Gesundheit ist. Gerade als zweifacher Familienvater kann ich die Bedeutung solch einer Typisierungsaktion sehr gut einschätzen. Daher war für uns klar, dass wir helfen wollten. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen am Sonntag teilgenommen haben und ein passender Spender gefunden werden konnte", erklärt Werders Nachwuchs-Cheftrainer Thomas Wolter.

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