Sommer, Sonne und Fußball pur erleben derzeit 8 Jugendliche mit körperlicher und geistiger Behinderung des VSK Osterholz-Scharmbeck im Alter von 12 - 18 Jahren mit ihren Betreuern auf Einladung des SV Werder Bremen in Basel. Seit Montag sind sie gemeinsam mit Jugendlichen aus Leverkusen, Basel und Barcelona im "Special Youth Camp", das jedes Jahr von der Scort Foundation organisiert wird.
Am nächsten Tag stand dann direkt die erste Trainingseinheit in Weil am Rhein auf dem Programm. Unter der Leitung von Tim Juraschek und Michael Arends von Werder Bremen wurden verschiedene Koordinationsübungen trainiert. Nachmittags ging es in den Kletterwald Lörrach. Dort wurden nicht nur Ängste abgebaut, sondern auch Erfolgserlebnisse erzielt. Alle Kids bewiesen viel Mut und nahmen selbst schwierigste Parcours in Angriff.
Der Mittwochvormittag war wieder sportlich geprägt. Unter der Leitung von Trainern des Clubs Old Boys Basel wurden auf dem Sportplatz Schützenmatte in Basel das Passspiel und Torschüsse geübt. Das Nachmittagsprogramm war mit einem Zoobesuch gefüllt, wobei sich das Affenhaus und die Seelöwenfütterung als Highlight entpuppten.
Ganz im Zeichen des Fußballs stand der Donnerstag. Auf dem weitläufigen Trainingsgelände des FC Basel fand zunächst eine Trainingseinheit unter der Leitung von Coaches von Bayer 04 Leverkusen statt. Neben Übungen mit der Koordinationsleiter stand auch ein Techniktraining gemeinsam mit der U13 des FC Basel auf dem Programm. Nach der eigenen sportlichen Betätigung besuchten die "Special Youth Camp" Teilnehmer das Training der Baseler Fußballprofis, die anschließend auch für Autogramme und Fotos zur Verfügung standen. Am Nachmittag hatten die Jugendlichen sogar die Möglichkeit, mit einigen Profis des FC Basel eine Trainingseinheit zu absolvieren. Benjamin Huggel, Aleksander Dragovic, Fabian Frei, Joo Ho Park, Markus Steinhöfer und Kay Voser hatten sichtlich Spaß, mit den jungen Sportlern zu kicken.
Mit einem Abschlussturnier geht das "Special Youth Camp" am heutigen Freitag zu Ende. Wieder einmal ist die Zeit viel zu schnell vergangen.