Unter großem Zuspruch der Medien präsentierte der SV Werder Bremen am Dienstag seine neue Marke für soziales Engagement, WERDER BEWEGT - LEBENSLANG. Gemeinsam mit drei ihrer Botschafter stellten die Grün-Weißen das Konzept nicht nur im Rahmen einer Pressekonferenz vor, sondern enthüllten auch eine entsprechend gebrandete Straßenbahn. "Der Slogan 'Werder bewegt' ist sprichwörtlich gemeint. Wir bewegen die Menschen - und das jetzt sogar mit dieser schönen Straßenbahn", freute sich Vereinspräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer.
Anschließend stand die Jungfernfahrt an, auf der Verantwortliche und Botschafter erste Einblicke in das neue CSR-Konzept gaben. "Wir erhalten als Verein viel positive Rückmeldung. Darum wollen wir etwas zurückgeben. Zurückgeben heißt, Danke sagen. Zurückgeben bedeutet aber auch, dass wir gesellschaftliche Verantwortung übernehmen", so Klaus-Dieter Fischer. Unter seiner Führung ist in den letzten zehn Jahren eine 10-köpfige Abteilung entstanden, die ein gutes Dutzend soziale Projekte koordiniert. "Mit unserer neuen Marke WERDER BEWEGT organisieren wir unsere bestehenden Projekte noch systematischer und ergänzen sie um neue, zum Beispiel auf dem Gebiet der Inklusion", erläuterte der Werderaner und hob besonders hervor, dass zehn prominente Botschafter zukünftig unterstützend daran mitwirken: "Es war uns wichtig, unseren Projekten ein Gesicht zu geben."
Eines dieser Gesichter ist Werders Cheftrainer Thomas Schaaf. "Ich finde es wichtig, Dinge, die man erlebt hat und von denen man profitiert hat, weiterzugeben", begründete der Coach sein Engagement für den Themenbereich "Lebenslang grün-weiß". Dem pflichtete auch Willi Lemke, Aufsichtsratsvorsitzender der Grün-Weißen und UN-Sonderberater, bei. "Ich habe schon in meinem Lehramtsstudium gelernt, dass Kinder zwei Dinge brauchen: Liebe und Vorbilder. Wir sollten mit guten Beispiel vorangehen und helfen, wo es gebraucht wird", so der zukünftige Botschafter für "Lebenslang hilfsbereit". Dass Hilfe vor allem auf dem Gebiet der Ernährung nötig ist, unterstrich Rainer Sass: "Die Menschen interessiert heutzutage alles Mögliche, nur das Essen nicht." Als Beleg nannte er Deutschlands Nummer-2-Platzierung im Ranking der übergewichtigen Nationen. "Wir müssen gesund essen und trinken lernen", so Sass. Dass er dazu als "Lebenslang gesund"-Botschafter beitragen will, daran ließ er keinen Zweifel. Ideen für entsprechende Maßnahmen hat er schon - ob mit Schulklassen oder Werders Jugendmannschaften.