Werder Bremen präsentiert neue Marke bei Vollversammlung der Bundesliga-Stiftung

Fanden sich auf der Tribüne im Weser-Stadion zu einem Gruppenfoto ein: Die Teilnehmer der 1. Vollversammlung der Bundesliga-Stiftung.
WERDER BEWEGT
Freitag, 11.11.2011 / 13:16 Uhr

Werder Bremen hat seine neue Dachmarke „Werder bewegt lebenslang" während der 1. Vollversammlung der Deutschen Bundesligastiftung präsentiert, die am 9. und 10.11.2011 im Weser-Stadion stattfand. Vor ...

Werder Bremen hat seine neue Dachmarke „Werder bewegt lebenslang" während der 1. Vollversammlung der Bundesliga-Stiftung präsentiert, die am 09. und 10.11.2011 im Weser-Stadion stattfand. Vor Vereinsvertretern der 1. und 2. Bundesliga zeigte Gastgeber Klaus-Dieter Fischer, Präsident des SV "Werder" von 1899 e.V. und Geschäftsführer der SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA, das neue Konzept im Bereich gesellschaftliches Engagement auf.

„Wir haben mit unserer Arbeit der vergangenen Jahre eine Stufe erreicht, die eine neue, professionalisierte Struktur erforderlich macht. Wir waren Vorreiter und wollen es auch weiterhin sein. ‚Werder bewegt' verbindet die akzeptierten Prinzipien für gesellschaftliche Verantwortungsübernahme durch Unternehmen mit unseren eigenen weitreichenden praktischen Erfahrungen", so Fischer, in dessen Verantwortungsbereich Werders soziales Engagement fällt.

Nach Werders neuer Konzeption werden künftig alle sozialen Aktivitäten der Grün-Weißen unter der Dachmarke "Werder bewegt lebenslang" gebündelt. Diese Neukonzeption soll in den kommenden Wochen nach und nach umgesetzt werden und im März 2012 mit einer Eröffnungsveranstaltung an den Start gehen. Integriert werden bis dahin prominente Botschafter, die dazu beitragen sollen, die Ideen der sechs Themen-Schwerpunkte der neuen Marke in die Öffentlichkeit zu tragen. WERDER BEWEGT gliedert sich in: LEBENSLANG AKTIV, -GESUND, - TOLERANT, - GRÜN-WEISS, - HILFSBEREIT und - UMWELTBEWUSST.

Viele bestehende Projekte und Aktionen will der SV Werder weiterführen und um neue Maßnahmen ergänzen. Zum Beispiel ist ein CSR-Talk mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Institutionen geplant. „Gesellschaftliches Engagement heißt auch aktiv Plattformen zu gestalten, damit neue Impulse für Verantwortungsübernahme diskutiert werden können", erläuterte Fischer.

Unter der Führung von Klaus-Dieter Fischer, der am vergangenen Dienstag für weitere vier Jahre als Präsident des Gesamtvereins bestätigt wurde, entwickelten sich in den vergangenen Jahren deutschlandweit beachtete Projekte wie die "Windel-Liga", "100 Schulen - 100 Vereine" oder die Initiative "60plus". Werder verfolgte aber auch international Hilfsprojekte wie "100 % Werder WorldWide" und unterstützt die SCORT Foundation. "Wir wollen gezielt helfen, aber mit diesen Projekten auch Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen geben, wie den demografischen Wandel, Bewegungsmangel bei Jugendlichen oder zunehmende Individualisierung. Werder soll wie in unserer Vereinshymne 'lebenslang' attraktiv und gesellschaftlich verwurzelt sein. Enge Bindung sollen unsere sozialen Aktivitäten aber auch immer zum Kerngeschäft Fußball besitzen, der mit seiner gesellschaftlich hervorgehobenen Stellung alle Aktionen erst möglich macht", sagte Fischer.

Im Anschluss an dessen Präsentation zum eigenen Engagement diskutierten die Teilnehmer über generelle Chancen für Fußballvereine beim Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Nach heutigem Stand wird CSR als ein Konzept bezeichnet, das Unternehmen als Grundlage dient, um auf freiwilliger Basis soziale und ökologische Belange in die eigene Unternehmenstätigkeit zu integrieren. Positiver Nebeneffekt: Die Beziehung zu allen wichtigen Interessengruppen wird gestärkt.

Der Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung Kurt Gaugler zog auf der Vollversammlung die Verbindung zum Profifußball: "Es geht hier nicht nur darum, am Spieltag auf dem Feld zu punkten, sondern auch darüber hinaus. Die Clubs stehen in einem besonderen Fokus und wir sollten dies nutzen, um auf dem Gebiet des gesellschaftlichen Engagements eine Vorbildfunktion zu übernehmen. Ich freue mich, dass die Bundesliga-Stiftung und die DFL mit der heutigen Veranstaltung einen ersten Schritt gehen, gemeinsam mit den Clubvertretern daran zu arbeiten und sich untereinander auszutauschen."

 

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