Werder als Pate für Resozialisierungsprojekt in Hameln engagiert

Dr. Uwe Harttgen (re.) gab in der JA Hameln gemeinsam mit Bernd Busemann, Karl Rothmund und Ursula Rose (v. li.) den Startschuss für das Projekt "Anstoß für ein neues Leben".
WERDER BEWEGT
Mittwoch, 23.05.2012 / 16:40 Uhr

Der SV Werder Bremen engagiert sich ab sofort als prominenter Pate für das Projekt "Anstoß für ein neues Leben". In der Jugendanstalt Hameln fiel am Dienstag der Startschuss für ...

Der SV Werder Bremen engagiert sich ab sofort als prominenter Pate für das Projekt "Anstoß für ein neues Leben". In der Jugendanstalt Hameln fiel am Dienstag der Startschuss für das Resozialisierungsprogramm. Dr. Uwe Harttgen, Direktor des Nachwuchsleistungszentrums der Grün-Weißen, war zum Auftakt persönlich vor Ort.

Gemeinsam mit Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann, DFB-Vizepräsident Karl Rothmund und Ursula Rose, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hameln, stellt der Werderaner in einem Podiumsgespräch die Idee von "Anstoß für ein neues Leben" vor. Ziel des Projektes ist es, jungen Gefangenen und Haftentlassenen systematische Unterstützung bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung durch Akteure aus Sport, Justiz und Arbeitsmarkt zu geben. Dabei stehen den 33 Projekteilnehmern in den Kategorien Fußball, Arbeit/Beruf und Soziales verschiedene Fortbildungsangebote zur Verfügung: Dazu zählen Trainer- und Schiedsrichterausbildungen sowie Bewerber- und Anti-Gewalt-Workshops. Über das wöchentliche Fußballtraining hinaus wird es mindestens einmal monatlich eine Fortbildung aus den drei Bereichen geben.

"Der Sport ist ein optimales Mittel, soziale Kompetenzen wie Teamgeist und Fairplay zu erwerben", betonte Uwe Harttgen. Der SV Werder Bremen arbeitet bereits seit 2009 mit der Jugendanstalt Hameln zusammen. Die Strafanstalt zählt zu den 100%-Partnern der Grün-Weißen. "Wir haben gemeinsam schon mehrere Sportprojekte umgesetzt. So waren Trainer aus unserem Nachwuchsleistungszentrum und der Leichtathletikabteilung mehrfach hier vor Ort und haben mit den Jugendlichen gearbeitet. Wir haben dabei gemerkt, wie wichtig es ist, mit den jugendlichen Strafgefangenen aktiv an ihrer Resozialisierung zu arbeiten. Im Zuge von 'Anstoß für ein neues Leben' wollen wir diese Zusammenarbeit weiter vertiefen, zum Beispiel durch Einbeziehung unserer Jugendmannschaften", so Harttgen. Der promovierte Psychologe ist sich sicher, dass der Austausch mit der Jugendanstalt Hameln auch für die jugendlichen Fußballer des SV Werder eine bereichernde Erfahrung ist.

Neben der Vorstellung und dem Podiumsgespräch wurde das Projekt "Anstoß für ein neues Leben" am Dienstag auch gleich in die Praxis umgesetzt. Im Rahmen eines kleinen Fußballturniers traten vier JVA-Mannschaften aus Hameln, Göttingen und Vechta gegeneinander an. Dr. Uwe Harttgen, der die Siegerehrung mit übernahm, überreichte dem Gewinnerteam ein signiertes Werder-Trikot. Die Zweit- bis Viertplatzierten erhielten jeweils einen grün-weißen Wimpel. Zudem durften sich alle Mannschaften über Fußbälle von der Sepp-Herberger-Stiftung freuen.

 

 

 

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