60plus: "Volles Programm" in Hamburg

Werders 60plus-Mitglieder blickten hinter die Kulissen der Aurubis AG.
WERDER BEWEGT
Freitag, 15.04.2011 / 16:16 Uhr

Bestens versorgt und mit viel Spaß verging die Fahrt wie im Nu und so erreichte man nach kurzer Fahrt den ersten Programmpunkt, Europas größter Affinerie, die Aurubis AG. Vor Ort lotste Frau Siegried den Werderbus auf das Gelände des Kupferproduzenten und empfing kurz darauf die grün-weiße Gruppe mit Kaffee und kalten Getränken in der Präsentationshalle.

Am vergangenen Mittwochmorgen traf sich eine Gruppe gut gelaunter 60plusler vor dem Weser-Stadion. Das Tagesziel lautete diesmal Hamburg und pünktlich um 8.00 Uhr begann die Reise der Werderaner Richtung Hansestadt.

Nach der kleinen Stärkung übernahm Herr Rinne das Wort und versorgte die 60plusler mit reichlich Informationen. Nach eineinhalbstündigem Vortrag konnten die Grün-Weißen es kaum noch erwarten, die Erzeugungs- und Verarbeitungsschritte des "roten Goldes" hautnah zu verfolgen.

Um das über 1 km² große Gelände der Aurubis AG zu erkunden, stieg die Gruppe wieder in den Bus. Dort wartete Herr Kersten mit Schutzausrüstung auf die 60plusler und so begann die Fahrt über das Gelände in einheitlichem Grau mit weißen Schutzhelmen. Vorbei am Kupferschrott- und Warenlager ging es zum Schmelzofen. In der gut temperierten Halle verfolgten die 60plusler mit Headset und Schutzbrille, gespannt die Arbeit der Metallhüttenmänner.

Anschließend ging es zur Elektrolyse. Hier konnte die grün-weiße Gruppe die riesige Halle mit ihren Schwefelbädern und Kränen bestaunen. Nach allerhand fachlichen Informationen verfolgte man dann den Weg des Kupfers in der Produkthalle weiter.

Der nächste Punkt der interessanten Führung war der Verladehafen. Dort konnten die 60plusler einen Einblick in die verschiedenen Versandwege des "roten Goldes" erhalten. Bis zu 35t schwere Kupferstücke werden hier auf Güterzüge verladen.

Zum Abschluss der Führung durch die Affinerie ging es zurück zum Startpunkt, die Präsentationshalle, wo belegte Brötchen und kühle Getränke auf die Werderaner warteten.

Gut gestärkt und noch lange nicht erschöpft fuhr der Bus die Gruppe anschließend in das Stadtzentrum von Hamburg. Dort lag die "Scherebeek" für die grün-weiße Gruppe vor Anker. Freundlich begrüßt von Kapitän Kosenjans ging jeder an Bord und suchte sich einen Platz auf dem Traditionsdampfer. Auf der zweistündigen Rundfahrt durch die Kanäle Hamburgs amüsierte der Schiffsführer mit viel Witz und lustigen Sprüchen die Gruppe. Vorbei an Villen, Hafenanlagen und Schrebergärten führte der Kapitän seinen Dampfer auf sicherem Kurs durch die bis zu 1,5m flachen Gewässer. Bei besten Wetter und Ausblick auf die Hamburger Stadtkulisse, unter zahlreichen Brücken hindurch endete die Fahrt für viele viel zu schnell wieder am Anlieger im Stadtzentrum.

Nach der Schiffsfahrt lautete der nächste Programmpunkt: Besuch des Schmidt Theaters. Zuvor hatten die Grün-Weißen jedoch noch Zeit, ihre Lachmuskeln zu entspannen und so stärkte sich jeder auf dem Spaziergang durch St. Pauli. Um 19 Uhr trafen sich dann alle wieder im Eingangsbereich des Schmidt Theaters und waren voller Vorfreude auf das Theaterstück "Volles Programm" von Oliver Kalkofe und Sven Lingnau. Als der Gong erklang und der Countdown lief hatten alle ihre reservierten Plätze eingenommen und waren bestens mit Getränken und kleineren Leckereien versorgt.

Das Stück mit bester Besetzung - unter anderem mit Nik Breidenbach, bekannt durch die Fernsehserie "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" - fand ab der ersten Minute Begeisterung bei den 60plusler. Als dann der Pausengong erklang, konnte man dies auch in den Gesichtern der Grün-Weißen erkennen. Viele waren rot im Gesicht und hatten Tränen in den Augen. Nach kurzer Bühnenpause ging der Angriff auf die Bauchmuskeln weiter und das "Mitmach-Theater" wurde seinem Namen gerecht. So folgten die Grün-Weißen den Aufforderungen von der Bühne und jeder, der nicht mitmachen wollte, wurde persönlich angesprochen.

Nach knapp zwei Stunden endete das Theaterstück unter tosendem Applaus für die Darsteller. Dies war auch der Abschluss des Tagesausfluges nach Hamburg. Kurz vor Mitternacht erreichte die Werder-Gruppe den Heimatboden vor dem Weser-Stadion. Dort endete das "Volle Programm" der 60plusler mit viel Spaß und zwei lachenden Augen.


Steve Allert

 

 

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