Es gab am Montagabend keinen besseren Platz zum Feiern als die Bayern-Festhalle auf dem Bremer Freimarkt. So sahen es auch die Werder-Profis, die ihren traditionellen Mannschaftsabend
Es gab am Montagabend keinen besseren Platz zum Feiern als die Bayern-Festhalle auf dem Bremer Freimarkt. So sahen es auch die Werder-Profis, die ihren traditionellen Mannschaftsabend
Es gab am Montagabend keinen besseren Platz zum Feiern als die Bayern-Festhalle auf dem Bremer Freimarkt. So sahen es auch die Werder-Profis, die ihren traditionellen Mannschaftsabend während der fünften Bremer Jahreszeit dort verbrachten und erneut die Gelegenheit wahrnahmen, ihre Neuzugänge den Fans vorzustellen. So schmetterten Pierre Wome, Clemens Fritz und Hugo Almeida vor einer zum Zerbersten gefüllten Halle, vor begeisternden Werder-Fans die Hymnen "Lebenslang Grün-Wei" und "Wo die Weser einen großen Bogen macht". Unterstützt wurden die Drei von ihren Teamkollegen, die als Background-Sänger auftraten, sowie von den Original Deutschmachern mit Werders Stadionsprecher Arnd Zeigler.
Diego und Per Mertesacker konnten ihre Gesangskünste leider nicht unter Beweis stellen. Während der Brasilianer in Düsseldorf bei einem Benefiz-Fußballspiel für Unicef im Einsatz war, musste der deutsche Nationalspieler zu Hause eine Erkältung auskurieren.
In einer reservierten Loge feierte die Mannschaft nach ihrem Bühnen-Auftritt gemeinsam mit dem Kollegen aus dem Regionalliga-Team im kleinen Kreis weiter. Einige Profis gönnten sich zudem einen kurzen Abstecher zu einigen Fahrgeschäften auf der Bremer Bürgerweide. Nicht dazu gehörte Werder-Profi Christian Schulz, der lieber die Atmosphäre der Bayern-Festhalle genoss: "Früher bin ich alles gefahren, was hier aufgebaut wurde. Aber jetzt bin ich in ein Alter gekommen, in dem man nicht alles mitmacht", so der 23-Jährige grinsend. "Da ziehe ich lieber mal die Wildwasserbahn der einen oder anderen Attraktion vor."
Dass die Fans in der Halle beim Auftritt der Werderaner lautstark den Meistertitel forderten und noch einmal den Song über die Bayern und ihre Lederhosen anstimmten, störte "Schulle" nicht. Für ihn ist dieser öffentliche Druck nicht belastend: "Am Samstag standen sich die beiden besten Vereinsmannschaften Deutschlands gegenüber und wir dominierten die Bayern gerade in der ersten Halbzeit. Wir haben aber auch schon in den letzten drei Wochen herausragende Spiele gezeigt. Jetzt müssen wir daran arbeiten, diese Leistung zu konservieren. Wenn uns das gelingt, dann geht der Meistertitel nur über uns." Nicht nur den Anhängern im Bayern-Zelt werden diese Wort gefallen haben.
