Bei bestem Herbstwetter und vor mehreren hundert Fans ist Werder Bremen in die wichtige "englische" Woche mit den Spielen gegen Levski Sofia und Bayern München gestartet.
Bei bestem Herbstwetter und vor mehreren hundert Fans ist Werder Bremen in die wichtige "englische" Woche mit den Spielen gegen Levski Sofia und Bayern München gestartet.
Bei bestem Herbstwetter und vor mehreren hundert Fans ist Werder Bremen in die wichtige "englische" Woche mit den Spielen gegen Levski Sofia und Bayern München gestartet. Doch gute Stimmung und helle Sonne konnten nicht überstrahlen, dass es aus der Mannschaft auch weniger erfreuliche Neuigkeiten gab. So mussten Frank Baumann und Christian Schulz deutlich kürzer treten. Kapitän Baumann, mit Schmerzen in Bochum ausgewechselt, klagte über wieder stärker werdende Probleme und fand sich "nur" auf dem Fahrrad wieder. "Es wird sich erst in den nächsten zwei Tagen entscheiden, ob es für das Spiel gegen Sofia reicht", sagte er – die Entscheidung könnte sich also bis kurz vor Spielbeginn hinauszögern.
Christian Schulz, der Doppeltorschütze aus den letzten beiden Bundesliga-Partien, erlitt beim 6:0 in Bochum eine Fußprellung, die ihm nur wenige Lauf-Runden um den Trainingsplatz erlaubte. Cheftrainer Thomas Schaaf sagte den Satz, den zwei Tage vor einem Spiel kein Trainer gern sagt: "Wir müssen abwarten". Das galt für Schulz und Baumann, aber auch für Daniel Jensen (fällt auf jeden Fall noch diese Woche aus) – und Tim Borowski.
Doch dessen Trainingseinsatz darf man getrost zu den guten Nachrichten zählen. Denn noch nicht einmal drei Wochen nach der Außenbandverletzung im Barcelona-Spiel absolvierte der Nationalspieler das volle Programm und macht sich Hoffnungen, am Mittwoch dabei zu sein: "Das ist schon sensationell gelaufen, normal dauert so was bis zu sieben Wochen. Und heute war es auf jeden Fall wieder besser als gestern." Also: "Es war noch kein endgültiger Test, aber schon ein ganz guter. Also bin ich auch ganz guter Dinge, dass es klappen könnte". Borowskis Knie, rot getaped, hielt allen Belastungen zufriedenstellend stand, obwohl sogar Torschusstraining mit den Champions-League-Bällen auf dem Programm stand.
von Enrico Bach
