"Raschi" entschuldigt sich und greift wieder an

WERDER Fußballschule
Dienstag, 12.02.2002 / 14:50 Uhr

Razundara Tjikuzu nahm am Dienstagvormittag erstmals wieder im Mannschaftstraining des SV Werder Bremen teil, nachdem der Namibier in der vergangenen Woche von Cheftrainer Thomas Schaaf aus disziplinarischen Gründen vorübergehend aus dem Mannschaftskader gestrichen wurde. Razundara Tjikuzu entschuldigte sich vor seinem ersten Einsatz noch einmal beim Trainer. "Ich weiß, dass mein Verhalten sehr geschadet hat. Ich will jetzt nur noch eins und das ist Fußballspielen", erklärte der Namibier, der am vergangenen Mittwoch unentschuldigt dem Training ferngeblieben war.

Razundara Tjikuzu nahm am Dienstagvormittag erstmals wieder im Mannschaftstraining des SV Werder Bremen teil, nachdem der Namibier in der vergangenen Woche von Cheftrainer Thomas Schaaf aus disziplinarischen Gründen vorübergehend aus dem Mannschaftskader gestrichen wurde. Razundara Tjikuzu entschuldigte sich vor seinem ersten Einsatz noch einmal beim Trainer. "Ich weiß, dass mein Verhalten sehr geschadet hat. Ich will jetzt nur noch eins und das ist Fußballspielen", erklärte der Namibier, der am vergangenen Mittwoch unentschuldigt dem Training ferngeblieben war. Der 22-Jährige will seine neue Chance nutzen und den Kampf um einen Stammplatz wieder aufnehmen. "Ich weiß, dass Holger Wehlage ein sehr gutes Spiel gegen Kaiserslautern gezeigt hat, aber der Konkurrenzkampf ist nichts Neues für mich. Ich werde mich im Training anbieten."

Thomas Schaaf bescheinigte Tjikuzu im ersten Trainingseinsatz großes Engagement und erklärte: "Raschi ist noch einmal auf mich zugekommen. Das Thema ist damit durch." Der Cheftrainer warnte gleichzeitig davor, den Fehler des jungen Mittelfeldspielers zu dramatisieren. "Es gefällt mir überhaupt nicht, dass er jetzt nur als Mensch dargestellt wird, der um die Häuser zieht und sich nicht auf den Fußball konzentriert. Er hat Fehler gemacht und musste dafür viel einstecken. Er durchläuft vielleicht einen etwas längeren Lernprozess, aber wir sind insgesamt nicht unzufrieden mit seiner Entwicklung."

 

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