Der SV Werder Bremen stellt wieder drei Spieler der deutschen Nationalmannschaft. Am Donnerstagmittag berief DFB-Teamchef Rudi Völler neben den etablierten Bremer Nationalspielern Marco Bode und Frank Baumann auch Werders Mittelfeldakteur Torsten Frings wieder in den Kader des Teams. Damit ist Frings einer von fünf Akteuren, die Völler am Donnerstag wieder in den Kreis der Auswahlmannschaft zurückgeholt hat. Neben dem Bremer gehören die Dortmunder Jörg Heinrich und Christoph Metzelder und die Münchner Mehmet Scholl und Jens Jeremies dazu.
Der gesamte Kader
für das Länderspiel Deutschland gegen Israel am kommenden Mittwoch, 13.02.2002, in Kaiserslautern sieht so aus:
Tor: Kahn (FC Bayern), Lehmann (Borussia Dortmund)
Abwehr: Baumann (SV Werder), Heinrich, Kehl, Wörns, Metzelder (alle Borussia Dortmund), Linke (FC Bayern), Nowotny (Bayer Leverkusen), Rehmer (Hertha BSC)
Mittelfeld: Ballack, Ramelow, Schneider (alle Bayer Leverkusen), Scholl, Jeremies (beide FC Bayern), Böhme (Schalke 04), Hamann (FC Liverpool), Frings (SV Werder), Ricken (Borussia Dortmund), Ziege (Tottenham Hotspurs)
Angriff: Bode (SV Werder), Asamoah (Schalke 04), Bierhoff (AS Monaco), Jancker (FC Bayern), Klose (1. FC Kaiserslautern), Neuville (Bayer Leverkusen)
Stimmen zur Nominierung:
Torsten Frings: "Ich freue mich natürlich, dass ich wieder dabei bin. Ich denke, dass ich mir das mit meinen guten Leistungen auch verdient habe."
Thomas Schaaf (Cheftrainer): "Die Nominierung von Torsten ist völlig berechtigt. Es freut mich für ihn, dass er wieder dabei ist. Es zeigt, dass er in der Hinrunde gute Leistungen abgeliefert hat und dass diese nicht nur uns aufgefallen sind. Auch die Aufstellung von Marco Bode und Frank Baumann machen deutlich, dass unsere Spieler sehr gut gespielt haben."
Marco Bode : "Ich freue mich, dass Torsten Frings unsere Bremer Fraktion in der Nationalmannschaft verstärken wird. Hoffentlich wird er jetzt immer dabei sein."
Frank Baumann: "Klar freue ich mich für Torsten. Er hat in der Vorrunde sehr gute Leistungen gezeigt. Ich denke, dass er sich seine Berufung verdient hat."