Werder-Talente treffen auf schwedisches Nationalteam

Einer der Topstars bei den Schweden: Barca-Stürmer Henrik Larsson.
WERDER Fußballschule
Donnerstag, 01.06.2006 / 16:47 Uhr

Am kommenden Samstag greift Werder Bremen in die Fußball-Weltmeisterschaft ein. Die zweite E-Jugend der Grün-Weißen tritt den Stars der schwedischen Nationalmannschaft gegenüber.

Am kommenden Samstag greift Werder Bremen in die Fußball-Weltmeisterschaft ein. Die zweite E-Jugend der Grün-Weißen tritt den Stars der schwedischen Nationalmannschaft gegenüber. Zum Aufeinandertreffen mit den Schweden, die mit den Stars Henrik Larsson (FC Barcelona), Zlatan Ibrajimovic (Juventus Turin) und Freddie Ljungberg (Arsenal London) antreten, kommt es auf dem Rollfeld des Bremer Flughafens.

 

Die 10-jährigen Werder-Talente werden den Schweden, die im Parkhotel Bremen ihr WM-Lager beziehen, einen heißen und herzlichen Empfang bereiten. "Ich habe die Nachricht gestern erfahren und es am Abend im Training den Jungs gesagt", berichtet Thomas Lorenzen, der Trainer der neun- bis zehn-jährigen Kicker. Die Reaktionen waren vorauszusehen: "Sie haben so reagiert, wie jedes Kind in dieser Situation. Keiner ist vor Schreck gegen den Pfosten gelaufen, sie sind fast alle in die Luft gesprungen."

 

Um 15.30 Uhr wird am Samstag die Landung der schwedischen Delegation mit allen Spielern erwartet. Dort werden dann die Grün-Weißen Jungs, die in ihrer vollen Mannschaftsstärke mit 12 Kindern antreten, die Skandinavier in offiziellen WM-Shirts empfangen. Dass dann die Fußballer-Beine nicht zu sehr vor Aufregung zittern, liegt an der Erfahrung des Teams. Trainer Lorenzen mit einem Lächeln: "Werder schickt ein international erfahrenes Team. Wir durften in diesem Jahr bereits mit dem FC Barcelona auflaufen. Einen Schweden haben die Kinder also schon gesehen." Der Coach weiter: "Dieses Ereignis ist aber noch einmal etwas ganz Besonderes."

 

Neben dem Empfang der Nationalmannschaft versucht Werder auch in anderen Bereichen alles, um den Schweden einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. In den vergangenen Tagen wurde noch einmal eifrig an und um Werders Regionalliga-Stadion "Platz 11" gewerkelt, um optimale Trainingsbedingungen zu schaffen. Nachdem bereits in der Winterpause eine neue Tribüne gebaut und der Bereich für die Heimfans renoviert wurde, glänzen nun auch die Umkleidekabinen und das Physiotherapiezentrum mit einem neuen Anstrich.

 

Vor dem Werder-Vereinsheim bei Platz 11, das den Spielern als Aufenthaltsraum dienen wird, wurde zudem ein Zelt für Pressekonferenzen errichtet. Hinter den Torauslinien verhindern neu installierte Fangnetze weite Wege. Und auch auf dem Spielfeld hat sich noch einiges getan. Neben den gewöhnlichen Ausbesserungsarbeiten wurde in den Strafräumen neuer Rasen verlegt.

 

Schweden zu Gast bei Freunden: Werder nimmt Einschränkungen in Kauf

 

Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer betont vor allem das Tempo mit dem die Arbeiten vorangetrieben worden sind: "Viele dieser Maßnahmen haben wir extra für unsere Gäste vorgezogen und in der Winterpause durchgeführt. Jetzt finden die Schweden ein schönes, kleines Fußball-Stadion vor, in dem sie sich optimal vorbereiten können." Fischer weist auch darauf hin, dass Werder für den WM-Teilnehmer erhebliche Einschränkungen in Kauf nimmt. Obwohl die Saison der meisten der 40 Nachwuchsteams noch im vollen Gange ist, räumen die Grün-Weißen komplett ihren angestammten Kabinentrakt bei Platz 11 und weichen in andere Räumlichkeiten aus. Das Gleiche gilt für den Physiotherapie-Bereich des Regionalliga-Stadions und das Vereinsheim, eine beliebte Begegnungsstätte der Werderaner. "Alles das zeigt deutlich, dass Werder, wie alle in Deutschland, das Motto der WM 'Die Welt zu Gast bei Freunden' ernst nimmt. Wir demonstrieren damit auch, dass in keiner Form ein Nachtreten erfolgt, weil das Weser-Stadion nicht als WM-Austragungsort berücksichtigt worden ist", so Fischer.

 

Dass die Herzen der Werderaner bei der WM aber nicht nur für das deutsche und schwedische Nationalteam schlagen, beweisen die Grün-Weißen schon am Sonntag, 04.06.2006. Dann empfängt die vierte E-Jugend auf dem Rollfeld des Bremer Flughafens das zweite WM-Team, dass in der Region sein Quartier bezieht: Trinidad und Tobago landet um 10.05 Uhr und wird nach Rotenburg fahren.

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