Den Gewinn des DFB-Pokals musste Werder Bremen in der abgelaufenen Saison dem FC Bayern München überlassen. Dennoch sind die Grün-Weißen im Besitz der begehrten Trophäe, wenn auch nur einer zum Verwechseln ähnlich aussehenden Kopie...
Den Gewinn des DFB-Pokals musste Werder Bremen in der abgelaufenen Saison dem FC Bayern München überlassen. Dennoch sind die Grün-Weißen im Besitz der begehrten Trophäe, wenn auch nur einer zum Verwechseln ähnlich aussehenden Kopie...
Den Gewinn des DFB-Pokals musste Werder Bremen in der abgelaufenen Saison dem FC Bayern München überlassen. Dennoch sind die Grün-Weißen im Besitz der begehrten Trophäe, wenn auch nur einer zum Verwechseln ähnlich aussehenden Kopie. Und diese Kopie wurde am Donnerstagvormittag gegen eine noch originalgetreuere Replik ausgetauscht. "In reinster Handarbeit wurden fünf Kilo Silber verarbeitet, als Edelsteine Bergkristalle eingesetzt. In der Mitte der Replik aus vergoldetem Silber prangt ein gefasster Jade-Stein, der die Initialen 'DFB' trägt", erklärte Florian Blume, Geschäftsführer der Bremer Traditions-Silbermanufaktur Koch & Bergfeld, der den Pokal an Werders Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer und Manfred Müller im WUSEUM übergab. Lediglich die Größe unterscheidet die Kopie vom Original, das jedes Jahr im Berliner Olympiastadion dem Pokalsieger überreicht wird. Um 5% ist das 48 cm hohe Duplikat kleiner, so wird es vom DFB vorgeschrieben.
Der DFB-Pokal ist nicht die erste Replik der Korpuswerkstatt von Koch & Bergfeld, die im WUSEUM besichtigt werden kann. Seit August des vergangenen Jahres können die Besucher des Werder-Museums bereits eine originalgetreue Kopie der Meisterschale bestaunen. Doch nicht nur bei den Duplikaten, sondern auch bei den Originaltrophäen ist die seit 1829 bestehende Traditionsfabrik eine erstklassige Adresse. So erteilte die UEFA 1967 den Bremern den Auftrag, den Champions-League-Pokal zu entwerfen, die höchste Auszeichnung im europäischen Vereinsfußball.
