Wiese steht gegen Ex-Klub FCK in der Startelf

Tim Wiese übernimmt den Posten zwischen den Pfosten.
WERDER Fußballschule
Donnerstag, 09.02.2006 / 15:29 Uhr

Cheftrainer Thomas Schaaf hat sich festgelegt: Tim Wiese wird am Samstag in der Startelf stehen. Der Keeper nimmt wie erwartet den Platz des verletzten Andreas Reinke ein.

Cheftrainer Thomas Schaaf hat sich festgelegt: Tim Wiese wird am Samstag in der Startelf stehen. Der Keeper nimmt wie erwartet den Platz des verletzten Andreas Reinke ein. Damit steht Wiese knapp 15 Monate nach seinem letzten Bundesligaspiel von Beginn an wieder in einer Startelf. Die Umstände dieses Wechsels lassen den Keeper jedoch nicht jubeln: "Es tut mir sehr leid, was mit Andi passiert ist. Es ist doch klar, dass ich mir einen Einsatz in der Startelf unter anderen Umständen gewünscht hätte, aber leider ist es so gekommen. Jetzt bin ich drin und möchte der Mannschaft weiterhelfen."

 

Dass er trotz der schwierigen Begleiterscheinungen dazu in der Lage ist, daran lässt der 24-Jährige keinen Zweifel. "Ich habe eine sehr gute Vorbereitung absolviert, gute Partien abgeliefert und fühle mich sehr gut. Jetzt will ich es auch in der Bundesliga zeigen."

 

Dass es am Samstag ausgerechnet gegen seinen ehemaligen Verein 1. FC Kaiserslautern geht, ist für ihn natürlich etwas Besonderes: "Wie das Schicksal so spielt, jetzt stehe ich ausgerechnet gegen Lautern im Kasten. Gegen die Mannschaft, bei der ich mich durchgesetzt habe, gegen den Klub, bei dem meine Verletzungspause begann." Dass es gegen die ehemaligen Kollegen nicht leicht wird, weiß Wiese ganz genau: "Sie müssen viel aufholen, für sie ist jede Partie ein Endspiel. Trotzdem sind sie zu knacken, wenn wir alle an einem Strang ziehen."

 

Dass die Mannschaft mit dem Wechsel im Tor keine Abstimmungsprobleme bekommt, versichert Kapitän Frank Baumann. "Wir haben immer betont, dass wir zwei sehr starke Torhüter haben und jetzt bekommt Tim seine Chance. Das wird für uns kein Problem, wir arbeiten täglich im Training zusammen."

 

So sieht es auch Cheftrainer Thomas Schaaf. "Nach der Winterpause musste ich eine ganz enge Entscheidung treffen zwischen Andi und Tim, deswegen mache ich mir in dieser Hinsicht keine Sorgen. Beide stehen für Qualität. Tim weiß, dass er einiges verbessern kann. Aber jetzt hat er die Möglichkeit dafür. Jetzt bekommt er Spielpraxis und kann sich beweisen." Einen Vergleich der beiden Torhüter zu ziehen, lehnte Schaaf ab. "Es sind unterschiedliche Typen. Andi wird uns mit seiner Art fehlen, Tim wird sich jedoch mit seiner Spielweise schnell einfügen."

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