Am Morgen nach dem Nordderby zog Cheftrainer Thomas Schaaf noch einmal in aller Ruhe eine Bilanz zur beendeten Hinrunde. Der Bremer Coach nutzte die Chance seinem Team ein dickes Lob für die absolvierte Leistung auszusprechen.
Am Morgen nach dem Nordderby zog Cheftrainer Thomas Schaaf noch einmal in aller Ruhe eine Bilanz zur beendeten Hinrunde. Der Bremer Coach nutzte die Chance seinem Team ein dickes Lob für die absolvierte Leistung auszusprechen.
Am Morgen nach dem Nordderby zog Cheftrainer Thomas Schaaf noch einmal in aller Ruhe eine Bilanz zur beendeten Hinrunde. Der Bremer Coach nutzte die Chance, seinem Team ein dickes Lob für die absolvierte Leistung auszusprechen. "Ich möchte dies in aller Deutlichkeit sagen, wie diese Mannschaft auch mit den Widrigkeiten in den letzten Monaten umgegangen ist, war sehr bemerkenswert. So sind trotz unserer Verletzungen immer wieder Spieler in die Lücken gestoßen. Außerdem hat das Team jede Herausforderung sehr konzentriert angenommen, egal in welchem Wettbewerb, egal welcher Gegner. Unsere fantastischen Fans sind sehr gut entlohnt worden. Bei uns war immer etwas los. Wir haben tollen Fußball geboten", so Schaaf.
Der Coach brachte in seinem Rückblick aber auch die Negativ-Erlebnisse zur Sprache. "Natürlich schwingt bei einer so starken Leistung auch ein bisschen die Enttäuschung mit, dass manchmal die entscheidenden drei Prozent gefehlt haben und wir deshalb nicht den erhofften Ertrag eingefahren haben." Aber Schaaf sah es angesichts der starken Momente seines Teams fast schon mit Humor. "Selbst in den Niederlagen haben wir doch auch immer überzeugt. Gegen Schalke, München, Athen und Gladbach waren wir nicht das schlechtere Team", so der Bremer Trainer, der den Auftritt bei den Fohlen als sportlich schwärzeste Stunde der vergangenen Monate einschätzt: "Das Spiel habe ich bis heute noch nicht verdaut. Dort haben wir so eine Wahnsinns-Hälfte gespielt und dann so eine grausame zweite Halbzeit hinterher." Ähnlich heikel waren wohl nur die ersten sechs Minuten im Athener Olympiastadion, die Schaaf so umschrieb: "Da war das gesamte Team, sechs Minuten völlig weg vom Sender, spielte aber danach wieder genau so, wie wir uns das vorgenommen hatten."
Schaaf bedankte sich abschließend bei allen Fans für die Unterstützung im Kalenderjahr 2005 und hofft noch einmal auf einen guten Abschluss im Pokalspiel bei Hannover 96.
