Der SV Werder Bremen wird auch nach dem Wechsel von Torhüter Frank Rost in der neuen Saison mit drei Torhütern arbeiten. Das kündigten Cheftrainer Thomas Schaaf und Sportdirektor Klaus Allofs am Donnerstag an. "Wir sind momentan sehr, sehr gut besetzt. Und wir wollen im nächsten Jahr in einer ähnlichen Situation sein." Die besten Chancen auf die neue Nummer eins im Tor hat dabei der polnische Nationaltorhüter Jakub Wierzchowski. "Wir sehen, dass Jakub, das Talent und die Voraussetzungen für diese Position hat", versicherte Cheftrainer Thomas Schaaf, der jedoch auch einen Nachteil in der momentan fehlenden Spielpraxis des derzeitigen Ersatztorhüters sieht. Auf die kann Pascal Borel verweisen. Der Regionalligatorhüter ist Woche für Woche bei Frank Neubarth im Einsatz und hat zuletzt gute Leistungen gezeigt. Schaaf: "Pascal hat den Anspruch, die Nummer eins zu werden. Das ist auch gut so. Aber sicher gibt es noch Bereiche, in denen er aufholen muss." Dass die beiden dennoch einen weiteren Konkurrenten im Tor bekommen, erkärt Schaaf so: "Wir werden sicher einen dritten Mann dazunehmen, um wieder einen harten Konkurrenzkampf zu haben. In dem mussten bisher alle Torhüter des SV Werder bestehen. Außerdem müssen wir bei eventuellen Startproblemen oder Verletzungen gerüstet sein." Am "Nummer-Eins-Status" von Frank Rost wird aber bis zum Saisonende nicht gerüttelt. "Er ist auf dieser Position ein sehr dominanter Spieler und unterstreicht das eindrucksvoll mit seiner Leistung", so Schaaf.